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Insurtech Coya sammelt 30 Mio. Dollar ein

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Wir starten nicht, um uns aufkaufen zu lassen", sagt kürzlich Coya-Chef Thomas Münkel. Das Berliner Insurtech will Versicherungen ohne Papierkram verkaufen. Dafür hat Coya nun frisches Kapital erhalten. In seiner Series-A-Finanzierungsrunde sammelte das Start-up 29,6 Mio. US-Dollar ein (rund 25 Mio. Euro). Damit ist Coya nach eigenen Angaben eines der am besten finanzierten Startups aller Zeiten in dieser frühen Unternehmensphase in Deutschland.
Zu den Kapitalgebern gehören global führende Investoren, darunter Peter Thiels Valar Ventures, e.ventures, La Famiglia und yabeo. Im vergangenen Jahr erhielt das Unternehmen bereits zehn Mio. US-Dollar Seed-Investment. Coya wurde 2016 von Andrew Shaw, Peter Hagen und Sebastián Villarroel gegründet und beschäftigt mittlerweile rund 55 Mitarbeiter in Berlin.
"Investoren schauen zunächst vor allem auf die Qualität des Teams, dann auf die angedachten Technologien und natürlich auf das geplante Geschäftsmodell", sagte Coya-Chef Thomas Münkel im Interview mit VWheute.
Das Insurtech will auf Basis von künstlicher Intelligenz individuelle Bedürfnisse erkennen und entsprechend angepasste Produkte erstellen. Nicht nur der Vertragsabschluss, sondern auch die Kommunikation im Schadensfall soll so beschleunigt werden.
Im Sommer dieses Jahres will Coya sein Produkt launchen. Der Zulassungsprozess der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht soll nach Angaben des Insurtechs in den kommenden Monaten abgeschlossen sein und Start-up so zu einem voll lizensierten Versicherer machen. Erst im Herbst 2017 hatte mit Element der erste voll-digitale Versicherer eine Bafin-Lizenz erhalten. (vwh/dg)
Bild: Thomas Münkel, Vorstandsvorsitzender Coya (Quelle: Coya)
Insurtech · Coya
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