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Baloise: Fußball ist gefährlichste Sportart der Welt

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Heute in einer Woche kommen die vermeintlich weltbesten Fußballer in Russland zusammen, um einen neuen Weltmeister zu küren. Dabei verfolgen wieder Millionen Fans rund um den Globus die insgesamt 64 Spiele in den Stadien, bei Public Viewings und am Fernsehgerät. Aber: Laut einer aktuellen Studie der Baloise ist Fußball nicht nur de beliebteste, sondern auch der gefährlichste Sport der Welt.
Laut offizieller Unfallstatistik wurden allein in der Schweiz insgesamt rund 45.000 Verletzungsfälle gezählt. In 88 Prozent aller Fälle ist die verletzte Person männlich sowie durchschnittlich 31 Jahre alt, stellt die Baloise fest. Die Wahrscheinlichkeit, sich dabei am Fussgelenk oder Knie zu verletzen, sei dabei mit jeweils rund 25 Prozent am größten. Zudem führen die Unfälle auch zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen: So würden durch entsprechende Unfälle allein jedes Jahr entsprechende Kosten von rund 170 Mio. Schweizer Franken entstehen, heißt es beim Schweizer Versicherer weiter.
Allerdings würden bei Profis und Amateure grundsätzlich unterschiedliche Verletzungen festgestellt. Während Amateure zweimal so viele Frakturen erleiden, werden bei Profifußballer durch die konstant hohe Belastung Verletzungen deutlich öfter wie Zerrungen oder Risse diagnostiziert. Zudem werden die Zähne der Amateurfußballer werden im Vergleich fast doppelt so oft in Mitleidenschaft gezogen.
"Im Verlauf meiner Profifußballkarriere habe ich immer darauf geachtet, hart aber fair zu spielen. Ich hatte aber stets ein waches Auge auf meine Gegner gerichtet, sodass ich jederzeit das Zweikampfverhalten "lesen" konnte. Nichtsdestotrotz steht der Fairplay-Gedanke immer an erster Stelle! Wer sich an die Regeln hält, reduziert auch das Risiko für Verletzungen deutlich", konstatiert Georges Bregy, ehemaliger Nationalspieler und heutiger Kundenberater bei der Baloise.
Immerhin: "Statistisch gesehen ereignen sich an Samstagen im Juni die allermeisten Unfällen. Da sind Montage im Dezember – rein statistisch gesehen – die harmlosere Wahl", fügt Mathias Zingg, Geschäftsleitungsmitglied und Leiter Schaden bei der Baloise, hinzu. (vwh/td)
Bildquelle: Kurt Michel / PIXELIO (www.pixelio.de)
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