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Axa kündigt alle Verträge ihrer Unfall-Kombirente

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Seit 2010 verkauft Axa keine Unfall-Kombirente mehr. Nun will der Versicherer auch alle laufenden Verträge loswerden. Die Kündigung der Verträge sei den Niedrigzinsen und steigenden Gesundheitskosten geschuldet. Betroffene Kunden versucht Axa nun dazu zu bewegen, sich in ihrer Existenzschutzversicherung neu zu versichern. Allerdings ist das neue Angebot deutlich teurer. Die erfolgreiche Umdeckung zahlt sich indes für Vertreter aus.
Schließlich werden die umgedeckten Verträge in der Punktbewertung der Vertreter als Neuabschlüsse gezählt. Weil Axa sich verrechnet hat, würden Kunden die Konsequenzen tragen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Denn das Preis-Leistungs-Verhältnis der Existenzschutzversicherung sei schlechter.
Soll die monatliche Rente genauso hoch sein wie unter der alten Police, müssen Kunden beim neuen Vertrag deutlich höhere Beiträge zahlen. Axa versucht indes die Kunden damit zu locken, dass ein Gesundheitscheck im neuen Tarif nicht erforderlich sei.
Die 2006 eingeführte Unfall-Kombirente "schließt eine große Lücke im Versicherungsmarkt", hieß es damals von Wulf Böttger, ehemaliger Vorstand Vertrieb und Privatkundengeschäft des Axa Konzerns. Kritik gab es von seiten der Stiftung Warentest: "Ein interessantes, aber teures Produkt, das nur in schwerwiegenden Fällen Schutz bietet. Nur Menschen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen, sollten das Angebot prüfen." (vwh/dg)
Bildquelle: Axa Konzern
Axa
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