Politik & Regulierung

Fahrraddiebstähle kosten die Versicherer 90 Mio. Euro

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die deutschen Hausratversicherer haben im vergangenen Jahr rund 90 Mio. Euro für gestohlene Fahrräder aufwenden müssen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von etwa zehn Prozent, teilte der Branchenverband GDV mit. Im Durchschnitt zahlten Versicherer damit für jedes gestohlene Rad 570 Euro. Im Vorjahr waren es noch 550 Euro.
Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) wurden im Jahr 2017 insgesamt etwa 300.000 Velos gestohlen. Zum Vergleich: 2016 wurden etwa 332.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet. Hochburgen der Fahrraddiebe sind weiterhin die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg mit rund 800 gestohlenen Fahrrädern je 100.000 Einwohner. Schlusslichter sind ebenfalls wie im Vorjahr das Saarland, Rheinland-Pfalz und Thüringen.
Einen deutlichen Rückgang verzeichneten die Versicherer laut GDV auch bei den Wohnungseinbrüchen: Demnach sank die Zahl der versicherten Einbrüche im Jahr 2017 um rund 20 Prozent auf 120.000. Von Entwarnung könne jedoch keine Rede sein: "Die vermeintliche Trendwende beim Thema Einbruch ist aber eine Illusion", betonte GDV-Präsident Wolfgang Weiler. (vwh/td)
Bildquelle: Michael Bührke / PIXELIO (www.pixelio.de)
Grafikquelle: GDV
GDV · Fahrraddiebstahl
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