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Soros: "Nächste Finanzkrise braut sich zusammen"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die letzte Finanzkrise ist gerade einmal zehn Jahr her. Dennoch glaubt Star-Investor George Soros, dass der nächste Crash nicht mehr lange auf sich warten lässt. So könnte eine Aufwertung des US-Dollar und die damit verbundene Flucht aus Schwellenländern zu einer "großen" Finanzkrise führen, befürchtet der 87-Jährige. Auch die Zukunft der Europäischen Union (EU) sieht er kritisch.
"Alles, was hätte schief laufen können, ist schief gelaufen", sagte Soros. Damit bezog er sich auf die Flüchtlingskrise und die Machtergreifung der Populisten in mehreren europäischen Ländern. "Es ist keine Redewendung mehr, auszusprechen, dass die Existenz Europas in Gefahr ist. Es ist die bittere Realität", wird Soros ind er Online-Ausgabe des Finanzmagazins Der Aktionär zitiert. Vielmehr solle die EU in eine Organisation umgewandelt werden, "in die Länder wie Großbritannien beitreten wollen".
Zudem solle stärker zwischen der EU und der Eurozone unterschieden werden. "Der Euro bringt viele ungelöste Probleme mit sich, und man darf nicht zulassen, dass diese die Europäische Union zerstören", konstatiert Soros. Die Warnungen des Finanzmanagers kommen nicht angesichts der jüngsten Entwicklungen nicht ungelegen. Dabei hatte das Scheitern der Koalition der beiden populistischen Parteien in Italien, Lega und Fünf-Sterne-Bewegung, Devisen-, Aktien- und Anleihemärkte massiv belastet. Politische Beobachter fürchten dabei im schlimmsten Fall ein politisches Chaos und einen EU-Austritt Italiens ("Italexit"). (vwh/td)
Bild: George Soros (Quelle: dpa)
George Soros
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