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Concordia macht 2017 mehr Gewinn

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Concordia hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 mit einem Gewinn- und Beitragsplus abgeschlossen. So verzeichnete der Konzern Beitragszuwächse von 4,5 Prozent auf 885,2 Mio. Euro (2017: 847,1 Mio.). Davon entfielen 109,0 Mio. Euro auf die polnischen Tochtergesellschaften. Der Jahresüberschuss belief sich auf 39,7 Mio. Euro (2017: 36,8 Mio.).
So verzeichnete die Muttergesellschaft der Concordia im vergangenen Jahr ein Beitragsplus von 5,0 Prozent auf 536,8 Mio. Euro (2016: 511,1 Mio.), zu dem alle Sparten beigetragen haben. Die deutlichsten Zuwächse erreichten die Sparten Rechtsschutz (13,2 Prozent) und die Verbundene Wohngebäude (8,4 Prozent). Auch in den Sparen Verbundene Hausrat (3,7 Prozent) und bei der Kfz-Versicherung (1,0 Prozent) erzielte die Concordia mehr Prämieneinnahmen. Die bilanzielle Schadenquote sank deutlich auf 62,7 Prozent (2016: 64,1 Prozent).
In der Krankensparte verzeichnete die Concordia ebenfalls ein deutliches Beitragsplus von 6,9 Prozent auf 58,1 Mio. Euro (2016: 54,5 Mio.). Der Rohüberschuss lag mit 9,7 Mio. Euro fast auf Vorjahresniveau (2016: 10,0 Mio.). Die Leistungszahlungen an die Krankenversicherten beliefen sich auf 26,3 Mio. Euro. Die Schadenquote lag bei 70,3 Prozent (2016: 72,1 Prozent). Zudem stieg die Zahl der Vollversicherten um 5,1 Prozent auf 11.733. Die Zahl der Zusatzversicherten (92.855) stieg ebenfalls um 5,4 Prozent (2016: 1,9 Prozent).
Lediglich in der Lebensparte sanken die gebuchten Beiträgen aufgrund des rückläufigen Einmalbeitragsgeschäftes um 1,7 Prozent auf 179,8 Mio. Euro zurück. Der Jahresüberschuss von drei Mio. Euro soll nach Unternehmensangaben dem Eigenkapital zugefügt werden. "Gleichwohl halten wir das Geschäftsmodell der Lebens- und Rentenversicherung für zukunftsfähig", kommentiert Johannes Grale, Vorstand der Lebens- und Krankenversicherung.
Für das laufende Geschäftsjahr 2018 rechnet die Concordia Versicherungs-Gesellschaft mit einem Beitragswachstum von etwa 3,4 Prozent. Dabei verzeichnete der Versicherungskonzern aus Hannover ein Beitragsplus von 4,4 Prozent, zu dem ebenfalls alle Sparten Unfall (+3,9 Prozent), Sach (+6,7 Prozent) und Rechtsschutz (+6,2 Prozent) sowie in Kraftfahrt (+3,3 Prozent) beigetragen haben.
"Trotz einiger Sturmereignisse wie 'Xavier' und 'Herwart', konnten wir unseren Kurs halten, mit konstanten Kostenquoten und einem dynamischen Wachstum. Wir haben ein strategisches Programm bis 2023 aufgelegt, von dem wir überzeugt sind, dass es dazu beiträgt, unsere Ziele in den nächsten Jahren zu erreichen", kommentiert Heiner Feldhaus, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. (vwh/td)
Bildquelle: Concordia
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