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Roland Rechtsschutz: Mehr Prämien und weniger Schäden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Roland Rechtsschutz hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlichen Beitragsplus abgeschlossen. So stiegen die Bruttobeitragseinnahmen um 3,4 Prozent auf 443,0 Mio. Euro (2016: 428,6 Mio.). Gleichzeitig gab die Roland rund 2,3 Prozent - nämlich 224,3 Mio. Euro - weniger für 402.684 Schadensfälle (2016: 416.694) aus.
Die Schaden-Kostenquote sank im vergangenen Jahr um 2,8 Prozentpunkte auf 98,8 Prozent (2016: 101,6 Prozent). Dabei lagen die Beitragseinnahmen und Umsatzerlöse im Gruppenverbund mit insgesamt 517,8 Mio. Euro erstmals über der 500-Millionen-Euro-Grenze, teilte der Rechtsschutzversicherer mit. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg zudem gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,6 Mio. Euro (2016: -5,8 Mio.).
Ein wichtiger Bestandteil ist für den Rechtsschutzversicherer auch das internationale Geschäft: So stiegen die Bruttobeiträge in Österreich von 21,5 auf 21,8 Mio. Euro. In Italien erhöhten sich die Beiträge von 18,3 auf 20,8 Mio. Euro. Einziger Wehrmutstropfen: Das Neugeschäftsergebnis lag mit 42,0 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert mit 44,2 Mio. Euro.
"Wir haben mit unserem aktiven Leistungsmanagement deutliche Erfolge erzielt. Zudem haben wir durch ein effizientes Kostenmanagement auch die Verwaltungskosten erheblich reduziert", kommentiert Rainer Brune, Vorstandsvorsitzender der Roland Rechtsschutz.
Sein Fazit: "Mehr denn je hat die gesamte Branche mit sich dynamisch verändernden Anforderungen zu kämpfen. In diesem Umfeld haben wir uns gut behauptet. Wie haben zudem viele wichtige Schritte eingeleitet, um erfolgreich auf die weiteren Veränderungen des Marktes reagieren zu können. Wir blicken positiv in die Zukunft!".
Die Roland Rechtsschutz gehört seit kurzem der Axa und Gothaer. Im Vorfeld hatten vier Versichere ihre Beteiligung an die beiden Platzhirsche verkauft, die trotz unterschiedlicher Anteile, Axa 60 Prozent, Gothaer 40 Prozent, "weitgehend gleichberichtigt" agieren wollen. Die Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG weist einen Marktanteil von mehr als zehn Prozent aus und ist damit die Nummer drei auf dem hiesigen Markt. (vwh/td)
Bildquelle: Roland
Roland Rechtschutz
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