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Fonds-Riester bekommt von DIA die Note ungenügend

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Basisrente bietet wesentlich mehr Anlagemöglichkeiten als die Riester-Rente. Das ist besonders schmerzlich, da die letztgenannte Sparform eine wesentlich größere und heterogenere Zielgruppe aufweist, wie das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in einer aktuellen Studie aufzeigt. Sind die Riester-Sparer also letztlich die Gelackmeierten?
Ein Vergleich der Chance-Risiko-Klassen (CRK) ergab erhebliche Unterschiede zwischen der Basisrente einerseits und den Angeboten für eine fondsgebundene Riester-Rente andererseits. Als Kriterium für den Vergleich wurden die Chance-Risiko-Klassen der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PIA) benutzt.
Bei der Riester-Rente konzentrieren sich die untersuchten Angebote auf die Klasse 2. Das heißt: Die Beiträge der Sparer werden vor allem sicherheitsorientiert und mit begrenzten Ertragschancen angelegt. Ein Riester-Sparer, der bereit und willens ist, zu Gunsten eines höheren Ertrages etwas mehr Risiko in Kauf zu nehmen, finde "kaum ein zu ihm passendes Angebot".
Ganz anders bei der Basisrente. Dort besitzen die Kunden insbesondere bei Produkten mit einer Einordnung in die Chance-Risiko-Klassen 3 bis 5 eine sehr gute Auswahl an verschiedenen Anbietern bzw. Tarifen und können entsprechend ihrer Risikoneigung Produkte wählen. Aus diesem Grund plädieren die Autoren der Studie, die in Zusammenarbeit mit der DWS Group entstand, unter anderem für eine Flexibilisierung der Bruttobeitragsgarantie bei der Riester-Rente, um die Vielfalt der Angebote zu vergrößern. (vwh/mv)
Bild: Vorsorge (Quelle: Thorben Wengert / www.pixelio.de / PIXELIO)
Grafik: DIA
Riester-Rente · Basisrente · DIA
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