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NRV überträgt Industriekundengeschäft an die Allianz

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Neue Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG (NRV) wird sich zum 1. Januar 2019 als Risikoträger aus dem Geschäftsfeld der industriellen Rechtsschutzversicherungen zurückziehen. Die bisherigen Verträge können bei der Allianz weitgehend zu unveränderten Konditionen und Deckungsumfang fortgeführt werden.
Davon betroffen sind nach Angaben der Allianz knapp 2.000 Verträge mit einem Prämienvolumen von zehn Mio. Euro. Die Allianz wird den neuen Versicherungsbestand über ihren Industrieversicherer, die Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS), rückversichern: "Uns geht es darum, den Übergang ohne große Veränderung für die Kunden zu bewerkstelligen", betont Martin Zschech, Regional Head für Financial Lines bei der AGCS. Vertriebspartner, die für ihre Kunden von der Möglichkeit einer Vertragsübernahme Gebrauch machen wollen, sollen bis zum 31. Mai 2018 schriftlich mit der NRV in Kontakt treten können.
Von der Übernahme betroffen seien ausschließlich Verträge aus dem Geschäftsfeld der industriellen Rechtsschutzversicherungen. Die NRV bleibt mit ihren Geschäftsfeldern Privat- und Gewerberechtsschutz davon unberührt und ist weiterhin Rechtsschutzpartner der Nürnberger, VHV und Mannheimer, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.
"Selbstverständlich halten wir alle unsere vertraglichen Verpflichtungen gegenüber unseren Geschäftspartnern und unseren Kunden ein. Dazu gehört auch das langfristige ordnungsgemäße Regulieren und Abwickeln von Schadenfällen", ergänzt Ralf Beißer, Vorstandssprecher der NRV. Die NRV ist seit 2007 über ihre Tochtergesellschaft, die GSM Gesellschaft für Straf- und Manager-Rechtsschutz AG (GSM), im Geschäftsfeld der industriellen Rechtsschutzversicherungen aktiv. (vwh/td)
Bildquelle: Thorben Wengert / PIXELIO (www.pixelio.de)
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