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Arag wird neuer Kooperationspartner der Teleclinic

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Arag kooperiert künftüg mit der digitalen Gesundheitplattform Teleclinic. Demnach können Vollversicherte der Arag Krankenversicherung in Baden-Württemberg ab sofort eine ärztliche Fernbehandlung über Video oder Telefon in Anspruch nehmen. Zudem können sich diese virtuell auch ein Rezept ausstellen lassen. Neben der Arag beteiligen sich auch die Barmenia und Concordia sowie mehrere Krankenkassen an den Projekt.
"Wir haben das klare Ziel, unseren Kunden bestmöglich zur Seite zu stehen. Mit diesem telemedizinischen Ansatz bieten wir ihnen einen zusätzlichen attraktiven Mehrwert – als einer der ersten privaten Krankenversicherer am Markt", kommentiert Roland Schäfer, Vorstand der Arag Krankenversicherungs-AG, die Zusammenarbeit mit Teleclinic. "Damit setzen wir erneut einen spannenden Digitalisierungsimpuls in einem Markt, in dem telemedizinische Angebote für die Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnen", ergänzt Schäfer.
"Der digitale Arztbesuch will den physischen Arztbesuch nicht ersetzen, ist aber eine für Patienten sinnvolle und vorteilhafte Ergänzung. [...] Wir verfolgen weiterhin unsere Vision, allen Patienten in Deutschland einen digitalen Zugang zur ärztlichen Versorgung zu ermöglichen, damit diese nicht auf Anbieter aus dem Ausland zurückgreifen müssen", konstatiert Katharina Jünger, CEO und Gründerin von Teleclinic.
Bislang sind medizinische Fernbehandlungen nur in Baden-Württemberg im Rahmen des Pilotprojektes "DocDirekt“ in Stuttgart und Tuttlingen zulässig. Auf dem kommenden Ärztetag in diesem Monat wollen die Mediziner jedoch über eine Lockerung des sogenannten Fernbehandlungsverbotes entscheiden.

Partner in Life kooperiert mit der Verbraucherzentrale Bremen

Eine neue Kooperation ist zudem bei den Lebensversicherern zu vermelden: Demnach wollen die Verbraucherzentrale Bremen e.V. (VZ) und das luxemburgische Unternehmen Partner in Life S.A. (PiL) künftig bei der Analyse von Lebensversicherungsverträgen kooperieren. Demnach will die Verbraucherzentrale den Versicherten bei Bedarf ein ein schriftliches Gutachten
für kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen anbieten. Mit den Ergebnissen der Analyse, die PiL durchführt, sollen die Verbraucher beurteilen können, wie hoch die Kosten für etwaige Zusatzversicherungen zu Buche schlagen, mit welcher Stabilität hinsichtlich der variablen Anteile des Vertrages und mit welcher Rendite für die verbleibende Laufzeit zu rechnen sei.
"Wir sind überzeugt, dass Verbraucher heute mehr Transparenz brauchen, um eine realistische Einschätzung ihrer Vorsorgebausteine fürs Alter vornehmen zu können. Hier leistet unser Gutachten einen wichtigen Beitrag. PiL hat fast 20 Jahre Erfahrung darin, die Entwicklung von Bestandspolicen zu analysieren und zu optimieren. Dieses Know-how werden wir für unsere Verbrauchinnen und Verbraucher nutzen", kommentiert Annabel Oelmann, Vorständin der VZ Bremen.
"Für den Verbraucher ergeben sich zwei Vorteile. Wir geben Versicherten eine transparente Erläuterung der Leistungskraft ihrer Altersvorsorge. Aber viele Verbraucher benötigen Hilfestellung, um daraus auch die richtigen Schlüsse ziehen und Optimierungen vorzunehmen zu können. Diese persönliche, objektive und professionelle Beratung können nun nicht nur die Bremer Verbraucher, sondern auch unsere eigenen Kunden über die VZ in Bremen erhalten", ergänzt Dean Goff, Vorstand der PiL. (vwh/td)
Bildquelle: Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach
ARAG · Telemedizin · TeleClinic
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