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Mit ETF kostengünstig fürs Alter vorsorgen

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Von Robert Wolff. Privat für das Alter vorzusorgen ist wichtig und notwendig – in einem Marktumfeld mit weiter sehr niedrigen Zinsen aber auch nicht einfach. Sehr gefragt sind derzeit fondsgebundene Rentenversicherungen, die flexibel und effizient sind. Sie verbinden die Vorteile einer Rentenversicherung als Kernelement der Altersvorsorge, wie lebenslange Rentenzahlung, Garantien und steuerliche Vorteile, mit den Renditemöglichkeiten des Kapitalmarktes.

Kostenvorteile helfen bei der Altersvorsorge

Damit aber ein möglichst großer Teil der Kundenbeiträge überhaupt für das Alter wirksam wird, ist zunächst unbedingt ein Blick auf die Kosten für das Versicherungsprodukt und die gewählte Fondsanlage zu empfehlen. Bei Kunden, Vermittlern und in der öffentlichen Diskussion rückt dieses Thema in den letzten Jahren auch immer mehr in den Fokus.
Das zeigt sich unter anderem durch die stark steigende Nachfrage nach börsengehandelten Fonds, sogenannten Exchange-Traded-Funds (ETF). Diese Fonds bilden meist einen bestimmten Börsenindex nach. Durch das passive Management sind die Kosten für das Fondsmanagement deutlich verringert.
Die laufenden Kosten der ETF im Fondsangebot der Universa betragen beispielsweise nur zwischen 0,1 und 0,25 Prozent, während für vergleichbare aktiv gemanagte Aktienfonds regelmäßig 1,5 bis zwei Prozent anfallen. Diese Mehrkosten müsste ein solcher Fonds aus Kundensicht durch eine entsprechend bessere Wertentwicklung ausgleichen. Vielen aktiv gemanagten Fonds gelingt es allerdings in der Praxis nicht, dauerhaft besser abzuschneiden als ihr maßgeblicher Vergleichsindex.
In Kombination mit einer kostengünstigen Fondspolice ergeben ETF-Anlagen eine besonders attraktive Altersvorsorge-Alternative. Bei der topinvest RENTE der uniVersa liegt die Gesamtkostenquote für 30-jährige Versicherte, die bis zum 67. Lebensjahr mit 100 Euro monatlich für das Alter mit dem ETF "iShares Core DAX" vorsorgen wollen, bei lediglich 0,74 Prozent.

Einfach, transparent, verlässlich

ETF sind aber nicht nur kostengünstig, sondern gleichzeitig eine sehr einfache und transparente Form der Altersvorsorge, was ganz maßgeblich zu ihrem aktuellen Erfolg beiträgt. Wer zum Beispiel einen ETF auf den DAX wählt, hat damit eine recht einfache und genaue Vorstellung davon, in welchen Markt und welche Unternehmen er dort investiert. Die gewählte Strategie bleibt mittel- und langfristig unverändert und ist nicht abhängig von persönlichen Entscheidungen des Fondsmanagements. Bei aktiv gemanagten Fondskonzepten ist dies in vielen Fällen anders.

ETF-Angebot ausgeweitet

Aufgrund der großen Nachfrage hat die Universa ihre ETF-Fondspalette ausgebaut und bietet jetzt insgesamt fünf verschiedene ETF-Alternativen: Aktien weltweit (MSCI World), deutsche Aktien (DAX), europäische Aktien (EURO STOXX 50), Aktien Schwellenländer sowie Unternehmensanleihen in der Eurozone. Alle ETF stammen von iShares, der ETF-Sparte von Blackrock Investments, dem insgesamt größten Vermögensverwalter der Welt und einem der größten Anbieter im ETF-Bereich.
Die erweiterte ETF-Auswahl steht Neu- und Bestandskunden in allen fondsgebundenen Rentenversicherungen der uniVersa, inklusive dem Kindervorsorgekonzept Tip-Top Tabaluga, zur Verfügung.
Fazit: Für Vermittler bieten Fondspolicen mit ETF einen interessanten Beratungsansatz. Sie sind transparent, verständlich und vor allem kostengünstig aufgebaut. Damit eignen sie sich hervorragend zur langfristigen Altersvorsorge. Zudem punkten sie durch Flexibilität und Steuervorteile.
Bild: Robert Wolff ist Abteilungsleiter Marketing-Vertrieb-Schulung Lebensversicherung bei Universa. (Quelle: Universa)
Universa · ETF · Robert Wolff
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