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Neue Plattform baut Insurtech in nur 24 Stunden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Neben München, Köln und Berlin hat nun auch Hamburg seine eigene Insurtech-Plattform. Die im März 2018 gegründete Initiative "Insurtech Werft Hamburg" kann bereits mit einem Rekord aufwarten. Start-ups, Versicherer und Vermittler entwickelten in 24 Stunden den voll einsatzfähigen, digitalen Versicherer "Fury". Für die Namensfindung war anscheinend nicht viel Zeit übrig.
Der Prototyp dieses Pilotprojekts dient zukünftig als Grundlagenmodell zur Durchführung von Use Cases, Optimierungen und Erweiterungen für ähnliche Versicherungslösungen. Mit der Gründung der Initiative reagieren die Initiatoren, bestehend aus der Hamburg School of Business Administration (HSBA), dem Branchendienstleister Alsterspree und dem Versicherer Hanse Merkur, auf Forderungen der Versicherungsbranche nach einer Stärkung des Hamburger Profils im deutschen Insurtech-Markt. Die fachliche Führung übernimmt die HSBA unter der Leitung von Professor Florian Elert.
Aktuell ist die HSBA akademischer Partner von rund 950 Studierenden und über 250 Unternehmen und bietet international ausgerichtete duale Bachelor- und berufsbegleitende Masterstudiengänge an. "Die Forschung kann der Versicherungswirtschaft dabei helfen, Trends und verändertes Kundenverhalten im Blick zu behalten, zu analysieren und daraus Implikationen für das Geschäftsmodell Versicherung ableiten", sagte Elert bereits bei seiner Antrittsvorlesung vor zwei Jahren.
Die Insurtech Werft soll den sogenannten Out-of-the-box-Ansatz unter Einbindung von Wissenschaftlern und externen Partnern außerhalb von Konzernstrukturen verfolgen, betont Tilman Freyenhagen, Geschäftsführer von Alsterspree und Ideengeber der Insurtech Werft. (vwh/dg)
Bildquelle: JMG / www.pixelio.de / PIXELIO
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