Märkte & Vertrieb

Generali-Schreiben bringt Makler auf die Palme

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Die Generali hatte sicherlich die besten Absichten, als sie ihren Kunden mitteilte, dass ihr Berater jetzt für die DVAG tätig sein wird. Leider waren die Münchener in ihrem Anschreiben schlampig und erregten dadurch bei Kunden und Maklern erheblichen Unmut. Sogar eine Servicehotline musste eingerichtete werden, um den Schaden zu begrenzen.
Das eigentliche Problem bei den Anschreiben war der Empfängerkreis. Es erhielten auch Kunden ein Schreiben, die sowohl bei einem Generali-Betreuer als auch bei einem unabhängigen Makler Verträge halten. Wegen eines technischen Fehlers erweckten die Anschreiben allerdings den Anschein, als wolle die Generali alle Kundenverträge, also auch die der unabhängigen Vermittler, auf Berater der DVAG übertragen, berichtet procontra. Das hätte die DVAG sicherlich sehr erfreut, allerdings die Kunden wahrscheinlich in weit geringerem Maße.
An die Betroffenen richtete sich die Generali dann auch direkt und lässt mitteilen: "Für diesen Fehler entschuldigt sich die Generali bei allen betroffenen Kunden ausdrücklich." In einem separaten Schreiben möchte der Versicherer den Sachverhalt jetzt klarstellen, für die betroffenen Makler wurde eine Servicenummer eingerichtet.
Derzeit ist bei der Generali viel los, zuletzt wurde die Tochtergesellschaft in Belgien an die Althora Holding verkauft, zudem gibt es auch beim Maklergeschäft Neues. Die Generali Deutschland will ihr Maklergeschäft künftig komplett über die Dialog laufen lassen. (vwh/mv)
Generali · Makler · Dialog
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