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Fake-Flucht von Fintech Savedroid

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Wer hat das Start-up Savedroid gesehen? Die Website des Start-Ups war offline, die Geschäftsleitung nicht erreichbar. Ein Post des Gründers Yassin Hankir mit dem Satz: "Thanks guys! Over and out", ließ schlimmes befürchten. Mittlerweile hat sich der Gründer wiedergemeldet und alles ist gut. Hinter der, sagen wir einmal, gewagten Aktion versteckt sich eine "wichtige Botschaft".
Bei Savedroid handelt es sich um eine Spar-App, die "Träume wahr machen kann". Durch das Einstellen individueller "Wenn-Dann-Regeln" legt die App eine digitale Spardose für persönliche Wünsche an, welche bei diversen Aktionen Geld zur Seite legt, schreibt das Unternehmen. Neben dem Erfüllen von Wünschen hat das Unternehmen offenbar ein Faible für dramatische Aktionen, den das weder die Führung des Unternehmen noch die Webseite erreichbar war, ließ Finanzexperten wild spekulieren. Ein Cyberangriff oder die Flucht mit Anlegergeld waren die Favoriten in vielen hektischen Tweets, Social Media Beiträgen und Online-Beiträgen.
Folgender Post von CEO Yassin Hankir dürfte eher wenig zur Beruhigung der Lage beigetragen haben.
Alles wird gut
Doch nach einem hektischen Stunden war der Spuk plötzlich vorbei, die Seite war wieder da und der Firmengründer meldete sich mit einem Post und einer sehr speziellen Erklärung an die Öffentlichkeit. Mit der "drastic campaign" wollte Hankir auf Betrügereien in der "ICO und Krypto-Industrie hinweisen". Diese würden die "ganze Branche bedrohen".
Sehen Sie hier die Erklärung im Wortlaut.
Hat Sie das Gesagte überzeugt, war die "drastic campaign" die Botschaft wert? (vwh/mv)
Bild: Markus Vogelbacher / www.pixelio.de / PIXELIO
private Vorsorge · Savedroid · Yassin Hankir
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