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Gothaer bekämpft Wasserschäden mit smarten Lösungen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Gothaer will Leitungswasserschäden künftig mittels Smart-Home-Losungen vermeiden. Dafür kooperiert der Versicherer künftig mit dem Sanitär- und Armaturenproduzenten Grohe. Dabei soll den Kunden ein Wassersensor zur Verfügung gestellt werden, um größere Wasserschäden künftig zu vermeiden. Dieser soll laut Gothaer ähnlich wie ein Rauchmelder funktionieren.
Die Funktionsweise: Bei Kontakt des Sensorunterteils mit Wasser schlägt die Technologie Alarm und schickt automatisch eine Warnmeldung auf das Smartphone, heißt es bei der Gothaer. Die Nutzer sollen dabei im Schadenfall rechtzeitig informiert werden, um größere Schäden verhindern zu können.
Darüber hinaus soll der Sensor auch die Raumtemperatur sowie Luftfeuchtigkeit, um dadurch beispielsweise Hinweise auf Schimmel geben zu können, so der Versicherer. Zudem soll das System auch Mikrorisse in beschädigten Leitungen erkennen und im Notfall die Wasserzufuhr automatisch stoppen könne. Auch der reguläre Wasserverbrauch sowie der Wasserdruck lassen sich mit dem System kontrollieren, teilt die Gothaer weiter mit.
Der Bund der Versicherten (BdV) erklärte auf Anfrage von VWheute: "Wenn es bei dieser Smart-Home-Anwendung darum geht, Schäden zu vermeiden oder zu minimieren, kann es durchaus eine sinnvolle Lösung sein. Solange uns die vollständigen Bedingungswerke und Leistungsbeschreibungen nicht vorliegen, können wir uns dazu aber nicht detaillierter äußern". (vwh/td)
Bildquelle: M. Groszmann / PIXELIO (www.pixelio.de)
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