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Allianz investiert in afrikanische Infrastrukturprojekte

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Allianz will in den kommenden zwölf Jahren über den Emerging Africa Infrastructure Fund (EAIF) insgesamt 75 Mio. Euro sowie 25 Mio. US-Dollar in verschiedene Infrastrukturprojekte in Afrika investieren. Die EAIF-Fremdfinanzierung ist die zweite Emerging Markets Transaktion innerhalb von zwölf Monaten, die von Allianz Global Investors (AllianzGI) im Auftrag der Allianz Gruppe für ihre Versicherungsportfolien durchgeführt wird.
Die Gesamtsumme der Infrastruktur-Finanzierungszusagen der Allianz Gruppe für Schwellenländer durch AllianzGI erhöht sich damit nach eigenen Angaben auf über 600 Mio. US-Dollar. Der Fonds wurde von den Regierungen Großbritanniens, der Niederlande, der Schweiz und Schwedens, der deutschen Entwicklungsfinanzierungsinstitution KfW und deren niederländischem Pendant FMO. Seit seiner Gründung hat der EAIF rund 1,3 Mrd. US-Dollar investiert.
Insgesamt sei ein privates Kapital von mehr als 10,9 Mrd. US-Dollar in über 70 Projekte in 22 Ländern südlich der Sahara geflossen, darunter in Bereiche wie Verkehr, Wasser und Telekommunikation sowie Solar und erneuerbare Energieprojekte.
"Wir glauben an das Wachstumspotenzial Afrikas und werden über unterschiedliche Anlageklassen hinweg auf dem Kontinent investieren. Die Partnerschaft mit EAIF und Investec Asset Management ist ein wichtiger Beitrag zu dieser Initiative und zeigt, wie attraktive Risiko- und Renditeprofile mit der notwendigen Absicherung für unsere Versicherungsnehmer erzeugt werden können", kommentiert Sebastian Schroff, Global Head of Private Debt, Allianz Investment Management.
"Wir freuen uns, unser Know-how für Infrastrukturanleihen einsetzen zu können, um die Anlagestrategie der Allianz in Afrika zu unterstützen. In den letzten fünf Jahren hat unsere globale Plattform für Infrastruktur-Anleihen über 10 Mrd. Euro in Infrastrukturprojekte weltweit investiert. Durch die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika wird der Kontinent für institutionelle Investoren immer wichtiger", ergänzt Nadia Nikolova, Director bei Infrastructure Debt bei der Allianz GI. (vwh/td)
Bildquelle: Ulla Trampert / PIXELIO (www.pixelio.de)
Infrastruktur · Allianz · Afrika · EAIF
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