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Dank Allianz und N26: Rekordinvestments für Fintechs

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Deutsche Finanz-Start-ups erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 haben Wagniskapitalgeber und Konzerne in weniger Finanzierungsrunden eine neue Rekordsumme von 295 Mio. Euro in die Fintechs investiert. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Beratungsfirma Barkow Consulting, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.
Demnach stiegen die Invesititionssummen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Prozent und übertrafen damit den bisherigen Rekordwert von 264 Mio. Euro im ersten Quartal 2016. Zu den größten Investments gehört der Einstieg der Allianz in die Online-Bank N26 über rund 130 Mio. Euro.
Darüber hinaus erhielt die Solarisbank rund 56,6 Mio. Euro von Investoren, darunter Bertelsmann, Visa und die spanische Bank BBVA. Das Kreditportal Smava bekam fast 53 Mio. Euro von verschiedenen Beteiligungsfirmen. "Die Zahlen zeigen, dass auch in Deutschland große Finanzierungen möglich sind. Hiesige Fintechs sind auf dem Radar großer internationaler Investoren", kommentiert Datenspezialist Peter Barkow.
Auch in der Versicherungsbranche erfreuen sich Start-ups derzeit großer Beliebtheit bei den etablierten Playern. So haben die Versicherungskonzerne allein im Jahr 2017 weltweit rund 2,3 Mrd. US-Dollar in Insurtechs investiert. Dabei wurden nach Angaben der Beratungsgesellschaft Willis Towers Watson allein im vergangenen Jahr insgesamt 120 Transaktionen durchgeführt. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2016: 105 Transaktionen). (vwh/td)
Bildquelle: M. Großmann / PIXELIO (www.pixelio.de)
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