Politik & Regulierung

Stell dir vor, es ist Ausbildung und keiner geht hin

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Viele junge Menschen wollen nicht mehr lernen. Knapp 150.000 Lehrlinge sind im Jahr 2016 frühzeitig aus ihren Ausbildungen ausgeschieden, ein neuer Höchststand. Die Versicherungsbranche steht recht gut da, in anderen Branchen steigt jeder Zweite frühzeitig aus.
Im Jahr 2016 seien gut 146.000 Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst worden, zeigt ein Bericht des Bundesbildungsministerium. Die Abbruchquote betrug 25,8 Prozent und lag damit über den Quoten der Neunzigerjahre, in denen Quoten von 20 bis 25 Prozent nicht ungewöhnlich waren. Besonders betroffen sind Köche, Restaurantfachkräfte oder Friseure. Am höchsten ist der Abbrecheranteil bei angehenden Sicherheitsfachkräften mit 50,6 Prozent, am niedrigsten bei Fachangestellten in der Verwaltung (4,1 Prozent)
Die Versicherungsbranche zeigt sich stabil
Die Versicherungsbranche zeigt sich bei den Azubis stabil. Michael Gold, Geschäftsführer des AGV, Versicherer als Arbeitgeber, erklärt: "2016 wurden laut der AGV-Ausbildungsumfrage 9,5 Prozent der Ausbildungsverhältnisse abgebrochen. Mehr als die Hälfte (62 Prozent) wurden bereits während der Probezeit von den Auszubildenden selbst oder dem Unternehmen beendet, d.h. in den meisten Fällen merken die Auszubildenden oder das Unternehmen bereits in den ersten Monaten, ob die Wahl der Ausbildung die richtige war. Außerdem wurden 1,7 Prozent der Ausbildungsverhältnisse nicht angetreten. Als häufigsten Grund für ein nicht angetretenes bzw. abgebrochenes Ausbildungsverhältnis nennen die Versicherer die fehlende Eignung des Auszubildenden. Über 42 Prozent der Unternehmen hatten weder mit nicht angetretenen Ausbildungsverhältnissen noch mit Abbrüchen zu tun. " (vwh/mv)
Bild: Meister und Lehrling (Quelle: Rolf Handke / www.pixelio.de / PIXELIO)
AGV · Ausbildung · Michael Gold
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