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Rating: Daumen hoch für Rechtsschutz

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Glaubt man jüngsten Umfragen, streiten sich die Deutschen immer häufiger vor Gericht. Kein Wunder also, dass entsprechende Rechtsschutzpolicen heute ein fester Bestandteil des eigenen Versicherungsordners sind. Die Ratingagentur Franke und Bornberg attestiert den Rechtsschutzversicherern in ihrem jüngsten Rating eine verbesserte Leistungsdichte.
Dabei haben die Analysten der Ratingagentur insgesamt und Tarifkombinationen von 38 Versicherungsgesellschaften nach 78 Kriterien mit unterschiedlichen Gewichtungen untersucht, die für Verbraucher relevant seien. Im Fokus stehen wie schon im Vorjahr die Tarife mit Versicherungsschutz für die Lebensbereiche Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen.
Das Ergebnis: "Die Leistungsdichte hat gegenüber dem Vorjahr sogar noch zugenommen. Einige Anbieter schafften dank kundenfreundlicher Verbesserungen jetzt den Sprung in die höchste Leistungsklasse. Im aktuellen Rating konnten wir immerhin an rund vier von zehn Tarifen unsere Höchstnote FFF vergeben", kommentiert Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg.
Dabei erhielten von 134 Tarifen der Kategorie Familie erhielten 49 die Höchstnote FFF (37 Prozent). Im Vorjahr erreichten nur 31 Prozent der untersuchten Tarife ein FFF. Die Jahresprämie liegt nach Angaben der Ratingagentur in dieser Spitzengruppe je nach Tarif und Leistungsumfang zwischen 222,10 und 553,04 Euro.
In der Kategorie Single wurden 43 der insgesamt 122 getesteten Tarife mit der Höchstnote ausgezeichnet (35 Prozent; Vorjahr 30 Prozent). Die Jahresprämie für Singles liegt in dieser Spitzengruppe je nach Tarif und Leistungsumfang zwischen 195,50 und 488,74 Euro.
So habe sich vor allem die modulare Struktur mit optionalen Bausteinen als klarer Vorteil erwiesen, konstatieren die Analysten. Positiv für die Kunden sei dabei auch der Umstand, dass Top-Leistungen oft nicht mehr kosten würden als ein schlechterer Tarif.
Außerdem haben die Analysten von Franke und Bornberg nach eigenen Angaben einige Fortschritte beobachtet, so beispielsweise auch beim Thema Internet. So würden mittlerweile mehr Tarife laut Rating einen Versicherungsschutz für private Internetnutzer bieten, die wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen belangt werden. Zudem seien die Erstattungsgrenzen gestiegen, auch wenn diese aber weiterhin ausbaufähig bleiben, heißt es weiter.
Hier rage lediglich die D.A.S. mit 10.000 Euro je Versicherungsfall über den Marktdurchschnitt hinaus und habe das Potential zum Trendsetter, betont die Ratingagentur. Ebenfalls zugelegt habe zudem die Anzahl der Tarife, die Versicherte unterstützen, falls deren Online-Reputation von Dritten geschädigt wurde. Dabei erstrecke sich der Schutz vor allem darauf, Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche geltend zu machen.
"Für viele Menschen hat sich das Internet im Alltag längst zu einem unverzichtbaren Begleiter entwickelt. Da ist es nur konsequent, wenn Rechtsschutzversicherer ihre Kunden auch in der digitalen Welt begleiten. Hier sehe ich erste Fortschritte, aber noch deutliche Potentiale für weitere Verbesserungen", erläutert Franke.
Auch wenn Deckungserweiterung auf Sozial-, Steuer- und Verwaltungsverfahren ebenso im Trend liegen wie kundenfreundliche Entwicklungen beim Arbeitsrechtsschutz, sieht die Ratingagentur noch einige Kritikpunkte. Insbesondere abgespeckte Produktvarianten würden demnach nur einen lückenhaften Schutz bieten. Vor allem bei der Übernahme der Kosten für außergerichtliche Verfahren trenne sich die Spreu vom Weizen, stellt die Ratingagentur fest. (vwh/td)
Bildquelle: Esther Stosch / PIXELIO (www.pixelio.de)
Rating · Franke & Bornberg · Rechtsschutzvesicherer
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