Märkte & Vertrieb

Makler: Bestandssicherheit durch Poolanbindung

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Von Norbert Porazik. Makler zu sein bedeutet, seine Kunden unabhängig, bedarfsgerecht, ganzheitlich und vor allem transparent zu beraten. Die Kunden schätzen das – gerade, weil sie sich heute in einem regelrechten Produkt- und Tarifdschungel zurechtfinden sollen, in dem sie sich häufig alleine fühlen. Da den Überblick zu behalten, um vergleichen zu können und schließlich das passende Angebot für sich zu finden, ist die große Herausforderung.
Makler helfen ihren Kunden dabei, diese erfolgreich zu meistern. Entscheidet sich ein Makler für verschiedene Direktanbindungen, wird er seine Auswahl vorab einschränken müssen, da es eine Vielzahl von Versicherern gibt. Den Aufwand, alle abzudecken, kann er nicht leisten. Durch die Einschränkung begibt er sich schließlich auch in ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis zu den angebotenen Leistungen.
Entscheidet sich ein Makler hingegen für eine Anbindung an einen Maklerpool, stehen ihm alle Türen offen: Er bekommt ab dem ersten Tag Zugang zum gesamten Markt und kann sämtliche Gesellschaften mit allen verfügbaren Produkten vermitteln. Damit bewahrt sich der Makler nicht nur seine eigene Freiheit und Unabhängigkeit, sondern auch die seiner Kunden.
Die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten, die er dadurch hat, bedeuten aber keinerlei Mehraufwand für den Makler – ganz im Gegenteil. Hat ein Makler beispielsweise zehn Direktanbindungen, bekommt er zehn Provisionsabrechnungen, hat zehn Stornoreservekonten und muss zehn Mal Vertrauensschadensversicherungsbeiträge leisten, die von seinen Provisionen abgehen. Bei einer Anbindung an einen Maklerpool hingegen schrumpft dieser Verwaltungs- und Kostenaufwand auf ein Minimum zusammen, denn der Makler bekommt alles aus einer Hand.
Bei uns erhält er eine (taggenaue) Provisionsabrechnung, er muss lediglich ein Stornoreservekonto decken und es fallen keinerlei Vertrauensschadensversicherungsbeiträge an. Darüber hinaus führen wir das Provisions-Controlling und das Echtzeit-Tracking des Umsatzes durch und halten dem Makler damit komplett den Rücken frei. Er kann sich voll und ganz auf die Beratung seiner Kunden konzentrieren.
Der mit Sicherheit deutlichste Unterschied zwischen einer Direktanbindung und der Anbindung an einen Pool liegt aber beim Thema Bestandssicherheit. Der Bestand ist das wertvollste Gut eines jeden Maklers und daher jederzeit und unter allen Umständen besonders schützenswert – auch, weil der Bestand immer auch der finanziellen Absicherung der Familie und der Angehörigen eines Maklers dient.
Tritt der schlimmste Fall ein und der Makler verstirbt, ist der Bestand bei Direktanbindungen einfach weg. Mit dem Tod erlischt die Vertriebsvereinbarung zwischen dem Makler und den Versicherern und die Erben stehen mit leeren Händen und ohne weitere Handlungsbefugnis da. Oftmals geht der Bestand des verstorbenen Maklers zur Betreuung dann sofort in die jeweiligen Ausschließlichkeitsorganisationen der Gesellschaft.
Bild: Norbert Porazik, Geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz Maklerservice GmbH, spricht auf der heute beginnenden 12. MMM-Messe in München unter anderem über das Thema "Pool- versus Direktanbindung – Vor- und Nachteile". (Quelle: Fonds Finanz Maklerservice GmbH)
Fonds Finanz · Norbert Porazik
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