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Munich Re trennt sich von KPMG

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Münchener Rückversicherer Munich Re sucht einen neuen Wirtschaftsprüfer. Wie das Unternehmen im Bundesanzeiger mitteilt, läuft das Mandat für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit Beginn des Geschäftsjahres 2020 aus. Als mögliche Nachfolger gelten die KPMG-Konkurrenten Deloitte, Ernst & Young (EY) und PricewaterhouseCoopers (PwC). Das Mandat ist auf zehn Jahre angelegt.
Nach der Deutschen Bank und der Allianz ist die Munich Re nun der dritte große Kunde, der sich von KPMG trennen will. Bereits vor einem Jahr hatte die Allianz angekündigt, sich einen neuen Wirtschaftsprüfer suchen zu wollen. Der Grund dafür war die verpflichtende Prüferrotation, die seit Juni 2016 gilt.
"In Deutschland müssen Versicherungsgesellschaften zukünftig den Abschlussprüfer spätestens alle zehn Jahre wechseln", erklärte die Allianz damals auf Anfrage. "Der Aufsichtsrat der Allianz SE hat in seiner Sitzung am 9. März 2017 eine Entscheidung zu dem europarechtlich vorgegebenen Wechsel der Prüfungsgesellschaft getroffen. Der Wechsel soll beginnend mit dem Geschäftsjahr 2018 erfolgen."
Die Beziehung zwischen Allianz und KPMG war die mit Abstand längste zwischen einem Unternehmen und einem Prüfer im Dax. 2015 hat KPMG für alle seine Dienstleistungen beim Versicherer über 64 Mio. Euro erhalten, auf die Abschlussprüfung entfielen dabei 48 Mio Euro – eines der höchsten Honorare, das im Dax gezahlt wird. Nur die Deutsche Bank hatte mehr für KPMG-Consultants ausgegeben. (vwh/td)
Bildquelle: Marko Greitschus / PIXELIO (www.pixelio.de)
Munich Re · KPMG
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