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Stuttgarter legt in der Unfallsparte zu

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Stuttgarter hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 in der Unfallsparte deutlich zugelegt. Wie der Versicherer am Dienstag mitteilte, stiegen die gesamten Beitragseinnahmen um 4,0 Prozent au 116,6 Mio. Euro (2016: 112,1 Mio.). Allein in der Kompositsparte stiegen die Prämien nach Unternehmensangaben um 3,3 Prozent auf 103,4 Mio. Euro (2016: 100,1 Mio.).
Noch deutliche fiel das Beitragsplus in der Krankenversicherung aus: Hier stiegen die Prämieneinnahmen nach Angaben der Stuttgarter im vergangenen Geschäftsjahr um 19,4 Prozent auf 5,8 Mio. Euro (2016: 4,9 Mio.). Die Zahl der Bestandsverträge steig gleichzeitig auf 536.355 (2016: 530.941). Die Schaden-Kostenquote stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht auf 86,4 Prozent (2016: 85,8 Prozent).
"Unser Geschäft im Schaden- und Unfallbereich hat sich sehr gut entwickelt. Das hat mehrere Gründe. Unsere Antragsprozesse sind einfach, unsere Schadensregulierung ist schnell und unsere Service- und Produktkompetenz ist hoch. Unsere Kernkompetenz liegt seit Jahren auf modernen Vorsorgelösungen im Leben- und Unfallbereich. Diese Kompetenz wird vom Markt angenommen. Das aktuelle Geschäftsergebnis ermutigt uns, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten und unseren Weg konsequent weiterzugehen", kommentiert Vorstandschef Frank Kasten die Geschäftsentwicklung in der Kompositsparte.
In der Lebensparte verzeichnete die Stuttgarter nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr ein leichtes Beitragsplus von 0,6 Prozent auf 604,5 Mio. Euro (2016: 600,7 Mio.). Dabei verzeichnete der Versicherer vor allem bei den laufenden Beiträgen einen Zuwachs von 3,7 Prozent auf 526,4 Mio. Euro. Einen Run-off schloss Vorstandschef Kasten hingegen aus: "Wir stehen zu unseren zugesagten Garantien und tun alles, um unsere Versprechen zu erfüllen. Wir geben unsere bestehenden Lebensversicherungsverträge nicht ab". (vwh/td)
Bild: Hauptsitz der Stuttgarter (Quelle: Stuttgarter)
Stuttgarter · Frank Kasten
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