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Neue Produkte bringen Helvetia mehr Gewinn ein

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Schweizer Helvetia hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 mehr verdient. Wie der Versicherer am Montag mitteilte, stieg das operative Ergebnis nach Steuern um 2,2 Prozent auf 502,4 Mio. Franken. Dazu hätten sowohl das Nichtleben- als auch das Lebengeschäft beigetragen, heißt es weiter. Der Verwaltungsrat will die Dividende um zehn Prozent auf 23 Franken pro Aktie erhöhen.
Einen deutlichen Gewinnzuwachs verzeichnete die Helvetia im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Lebensparte. Demnach lag der Gewinn im vergangenen Jahr bei 193,1 Mio. Franken und damit 11,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Neugeschäftsmarge betrug nach Unternehmensangaben 1,8 Prozent und lag damit 0,6 Prozentpunkte über Vorjahreswert. Wachstumstreiber waren laut Helvetia vor allem die überarbeiteten traditionellen Produkte sowie ein verstärkter Absatz sogenannter "kapitalschonender Versicherungsprodukte".
In der Sachsparte stieg der Gewinn laut Helvetia leicht um 0,7 Prozent auf 8.641,3 Mio. Franken (2016: 8.512,7 Mio. Franken). Die Combined Ratio mit lag mit 91,8 Prozent auf dem Vorjahresniveau. Wachstumstreiber waren nach Angaben des Versicherers neben dem Heimatmarkt Schweiz auch der europäische Markt mit einem Wachstum von 2,4 Prozent auf 2.763,9 Mio. Franken.
Helvetia-Vorstandschef Philipp Gmür sieht seinen Konzern mit dem Strategieprogramm "helvetia 20.20" auf Kurs. Damit will der Schweizer Versicherer ein Geschäftsvolumen von mindestens zehn Mrd. Franken erzielen oder die Eigenkapitalrendite im Bereich von acht bis elf Prozent halten. "Seit Lancierung der Strategie helvetia 20.20 ist Helvetia bereits deutlich agiler, innovativer und kundenzentrierter geworden. Den eingeschlagenen Weg gilt es nun konsequent fortzusetzen und so Wert für Kunden, Mitarbeitende und Aktionäre zu schaffen", betont Gmür. (vwh/td)
Bildquelle: Helvetia
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