Märkte & Vertrieb

bAV-Preise verliehen - Sonderpreis für Lufthansa

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Bereits zum fünften Mal zeichnet der Deutsche bAV-Preis innovative Unternehmensleistungen im Bereich der bAV in Deutschland aus. Die Preisträger wurden im Rahmen der Konferenz "Zukunftsmarkt Altersvorsorge" in Berlin geehrt – VWheute war vor Ort und hat die Sieger im Gespräch. So wird eine bAV heutzutage aufgezogen.
Von Walter Riester bis Bert Rürup, von Airbus bis Volkswagen, wenn in Berlin die Preisträger für Innovationen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge verliehen werden, hören alle Beteiligten ganz genau zu, schließlich kann man etwas lernen von neuen Ideen und Wegen, wie Unternehmen – große, kleine und mittlere – ihre Belegschaften einbinden und deren Zukunft absichern.Die Gewinner des Preises können daher stolz auf ihre Leistung sein. Das waren die Koenig & Bauer AG und Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG, die ihren Mitarbeitern eine hervorragende betriebliche Altersversorgung (bAV) bietet. Dafür erhielten sie jetzt den Deutschen bAV-Preis 2018. Eine Sonderauszeichnung ging in diesem Jahr an die Deutsche Lufthansa AG.

Das Event

Vor fünf Jahren gestartet, präsentiert sich der bAV-Preis 2018 als Impulsgeber mit Signalcharakter für ganze Branchen. Wie sehen zeitgemäße Versorgungssysteme aus? Wie lassen sie sich am besten in bestehende integrieren? Wie geht man in dem Zusammenhang mit den niedrigen Zinsen um? Und wie wird, – eine der wichtigsten Fragen, wie sich in den Interviews herausstellte – das Thema in den Betrieben kommuniziert? Antworten und hochinteressante Einblicke darauf gaben die Preisträger, zunächst Christoph Kessler für Koenig & Bauer.
Auch Steffen Enseroth von der Isabellenhütter Heusler GmbH & Co KG freut sich sichtlich über den Preis. Er erklärt, warum nicht alles neu erfunden werden muss, sondern manchmal auch einfach eine Erweiterung sinnvoll ist.
Thorsten Schecke erläutert, wie ein Projekt für die Deutsche Lufthansa zum Sonderpreis führte. Das Unternehmen wurde für ihren hochkomplexen "Eingriff am offenen Herzen", Stichwort Lufthansa-Streik, mit einem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.

Die Veranstalter sind zufrieden

"Die Preisträger haben gut ausgewogene, zeitgemäße Versorgungspläne implementiert, ihre bAV-Arbeitsprozesse optimiert und dies auch sehr gut kommuniziert. Das zeigt einmal mehr, dass die Unternehmen ihre Hausaufgaben in Sachen bAV erledigt haben", sagte Heribert Karch, Jury-Mitglied und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba). "Besonders begrüßenswert finden wir auch die erfolgreichen Bemühungen zu mehr Eigenbeteiligung der Mitarbeiter. Nur so kann die bAV ihrer Rolle als dritte Säule in der Alterssicherung gerecht werden." Und Thomas Jasper, Leiter Retirement Westeuropa bei Willis Towers Watson ergänzt: "An den diesjährigen Gewinnern sehen wir, dass es auch im Niedrigzinsumfeld möglich ist, eine für Mitarbeiter attraktive bAV zu etablieren. Dabei spielen die Themen Flexibilität und Individualität eine große Rolle: "Arbeitnehmer wollen die Altersversorgung an ihre Lebenssituation anpassen und individuell über die Auszahlungsart entscheiden." (vwh/ak)
Bild: Konfettiregen für die diesjährigen Gewinner des bAV-Preises in Berlin. (Quelle: Alexander Kaspar)
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