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Zurich wird durch Zukauf in Argentinien die Nr. eins

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Zurich will in Südamerika weiter wachsen. Dafür hat der Konzern das Lateinamerika-Geschäft der australischen Versicherers QBE abgekauft. Der Kaufpreis soll bei 409 Mio. Dollar liegen und die Schweizer zum größten Versicherer in Argentinien und der Nummer drei in Ecuador machen.
Die Prämieneinnahmen des gekauften Geschäftes betrugen im vergangenen Jahr 790 Mio. US-Dollar, der Kauf steht wie üblich noch unter dem Vorbehalt der Aufsicht der betroffenen Länder. Die Zurich stemmt den Kauf aus internen Mitteln und gibt sich optimistisch und selbstbewusst: "Diese Transaktion positioniert uns als führender Versicherer in Argentinien, einem Markt mit starkem Wachstum, einer stabilen Wirtschaft und einem freundlichen Umfeld für Versicherungen."
Die Akquisition soll laut Konzern bis Ende 2018 zu einem Abschluss gekommen sein und im Jahr darauf die angestrebte Investitionsrendite von zehn Prozent deutlich übertreffen. Neben den genannten Ländern werden Vertriebskanäle in Brasilien, Kolumbien und Mexiko dazugewonnen.
Die Bankanalysten bewerten den Kauf positiv. Der Kauf passe "gut ins Bild" oder sei eine "gute Ergänzung des bestehenden Geschäftes" konnte den Kommentaren entnommen werden. die Bank Vontobel sprach von einer "strategiekonformen Übernahme" und "vielversprechendem Wachstumspotenzial".
Claudia Dill, Leiterin des Geschäftsfeldes Lateinamerika, erläutert die Gründe für den Kauf: "Die Übernahme unterstützt unsere Strategie, uns sowohl für Privat- als auch für Firmenkunden als der bevorzugte Versicherer in der Region zu etablieren." (vwh/mv)
Zurich · Argentinien · Südamerika · QBE
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