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Axa trotzt Naturkatastrophen und zahlt höhere Dividende

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der französische Versicherungskonzern Axa hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 rund 6,2 Mrd. Euro verdient. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2016: 5,829 Mrd.) entspricht dies einem deutlichen Plus von sieben Prozent. Die Prämieneinnahmen gingen im letzten Jahr hingegen um zwei Prozent auf 98,549 Mrd. Euro (2016: 100,193 Mrd.) zurück.
Die Schadenbelastung aus Naturkatastrophen fiel im vergangenen Jahr nach Angaben der Axa hingegen eher moderat aus. Demnach seien kosteten die Unwetter und Erdbeben in den USA, der Türkei und Mexiko rund 230 Mio. Euro. Allerdings sei dies durch positive Effekte durch die US-Steuerreform wieder mehr als ausgeglichen worden, sagte Finanzvorstand Gerald Harlin. Zudem habe die Axa die Katastrophenschäden auch durch höhere Einnahmen im US-Lebensversicherungsgeschäft abfedern können. Die Axa plant, ihr US-Geschäft mit Lebensversicherungs- und Sparprodukten teilweise an die Börse zu bringen.
In der Schaden- und Unfallsparte deckten die Prämieneinnahmen hingegen die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb. Die Schaden-Kostenquote blieb daher stabil bei 96,3 Prozent. Freuen können sich jedenfalls auch die Aktionäre der Axa: Mit einer Dividende von 1,26 Euro je Aktie, einem Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr, sollen diese ebenfalls an der Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres teilhaben.
"Axa delivered another year of strong operating performance, with a seven per cent increase in underlying earnings per share and our highest ever reported net income. Axa's underlying earnings and net income both crossed the Euro six billion mark for the first time in the company’s history, with all major geographies contributing to this achievement. Our new business value was up eight per cent. Health was our fastest growing business in 2017, with revenues and earnings growing at six per cent and eleven per cent respectively", kommentiert Konzernchef Thomas Buberl das Geschäftsjahr 2017.
"In line with our vision to empower people to live a better life, we enhanced our Payer to Partner capabilities with the acquisition of Maestro Health. We continue to lead our industry in the fight against climate change, notably by quadrupling our 2020 green investments commitment", ergänzt Buberl.

Scor zahlt stabile Dividende

Der französische Versicherungskonzern Scor hat im abgelaufenen Geschäftsjahr hingegen deutlich stärker unter den Unwettern des vergangenen Jahres gelitten. Demnach belief sich das Konzernergebnis im Jahr 2017 auf 286 Mio. Euro (2016: 603 Mio. Euro). Die gebuchten Bruttoprämien erreichten 14,789 Mrd. Euro, was bei aktuellen Wechselkursen einer Steigerung um sieben Prozent gegenüber 2016 entspricht (plus 8,6 Prozent bei konstanten Wechselkursen). Die Aktionäre sollen dennoch eine unveränderte Dividende von 1,65 Euro erhalten, teilte der Konzern am Donnerstag mit. (vwh/td)
Bildquelle: Axa
Axa · Scor · Thomas Buberl
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