Unternehmen & Management

Lufthansa erhält bAV-Sonderpreis

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (Kategorie "Großunternehmen") und das Familienunternehmen Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG (Kategorie "kleine und mittlere Unternehmen") haben den Deutschen bAV-Preis 2018 erhalten. Die Lufthansa wurde von der Jury mit einer Sonderauszeichnung für ihr bAV-Engagement gewürdigt.
Nach Angaben der Jury erhielt der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer die Auszeichnung für die Modernisierung seiner bestehenden bAV. Dabei habe das Unternehmen seine bestehende Versorgungen durch ein breites Repertoire an zeitgemäßen Gestaltungsmöglichkeiten abgelöst. Die weiteren Preisträger in der Kategorie "Großunternehmen" waren die Heidelberger Druckmaschinen AG (Rang zwei) mit einem neuen beitragsorientierten Modell mit bezuschussten Eigenbeiträgen der Mitarbeiter sowie flexiblen Auszahlungsmöglichkeiten und die Miele & Cie. KG (Rang drei) für eine eine flexible, arbeitgeber- und arbeitnehmerfinanzierte Altersversorgung für neue Mitarbeiter.
In der Kategorie "kleine und mittlere Unternehmen" habe die Isabellenhütte Heusler GmbH & Co die Jury durch ein neues Versorgungsmodell überzeugt. Dabei sollen die Eigenbeiträge der Mitarbeiter aufgestockt werden, so dass zwei Drittel zusätzlich aus eigenem Entgelt bzw. aus der jährlichen Erfolgsbeteiligung fürs Alter sparen. Weitere Preisträger in dieser Kategorie sind die Real I.S. AG (Rang zwei) mit einer arbeitgeberfinanzierte bAV für die gesamte Belegschaft sowie die Süwag Energie AG (Rang drei) mit einem Benefits-Paket für ihre Mitarbeiter.
Die Sonderauszeichnung ging an die Deutsche Lufthansa AG. So habe die Fluggesellschaft das mit Abstand komplexeste bAV-Modernisierungsprojekt gemeistert, heißt es zur Begründung. Dabei habe das Unternehmen nach Abstimmungen mit zahlreichen Verhandlungspartnern eine durchgängige Altersversorgung als Direktzusagen eingeführt, welches sowohl den Interessen unterschiedlicher Mitarbeitergruppen als auch der angestrebten Planungs- und Finanzierungssicherheit des Unternehmens gerecht werde.
"Die Preisträger haben gut ausgewogene, zeitgemäße Versorgungspläne implementiert, ihre bAV-Arbeitsprozesse optimiert und dies auch sehr gut kommuniziert. Das zeigt einmal mehr, dass Unternehmen in Sachen bAV ihre Hausaufgaben erledigt haben. Besonders begrüßenswert finden wir auch die erfolgreichen Bemühungen zu mehr Eigenbeteiligung der Mitarbeiter. Nur so kann die bAV ihrer Rolle als dritte Säule in der Alterssicherung gerecht werden", kommentiert Heribert Karch, Jury-Mitglied und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V., die Auszeichnungen.
"An den diesjährigen Gewinnern sehen wir, dass es auch im Niedrigzinsumfeld möglich ist, eine für Mitarbeiter attraktive bAV zu etablieren. Dabei spielen die Themen Flexibilität und Individualität eine große Rolle: Arbeitnehmer wollen die Altersversorgung an ihre Lebenssituationen anpassen und individuell über die Auszahlungsart entscheiden", ergänzt Thomas Jasper, Leiter Retirement Westeuropa bei Willis Towers Watson. (vwh/td)
Bildquelle: Jürgen Jotzo / PIXELIO (www.pixelio.de)
bAV · Deutscher bAV-Preis
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