Politik & Regulierung

Leitermann glaubt an Sieg, Adlon-Prozess pausiert

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Landgericht Dortmund hat den Schadensersatzprozess zwischen der Signal Iduna und dem ehemaligen Adlon-Investor Anno August Jagdfeld unterbrochen. Damit wollen die Richter beiden Seiten die Gelegenheit geben, sich bis Mai weiter schriftlich zur Sache äußern zu können. Jagdfelds Anwälte geben sich weiterhin optimistisch, die behauptete Rufmordkampagne beweisen zu können.
Dabei warf ein Sprecher Jagdfelds den früheren und aktuellen Vorstandsmitgliedern der Signal Iduna am Freitag vor, sich "aus der Verantwortung stehlen" zu wollen und sich in Widersprüche verstrickt zu haben. Der Konzern selbst betrachtet die Vorwürfe weiterhin als "haltlos".
"Ich gehe fest davon aus, dass wir diesen Prozess gewinnen", betonte Vorstandschef Ulrich Leitermann am Wochenende gegenüber dem Handelsblatt. Zu einem möglichen Vergleich wollte er sich hingegen nicht äußern. "Ich habe die Worte des Richters sehr wohl vernommen. Zu einem Vergleich werden wir uns im Moment nicht äußern", betonte Leitermann.
Der frühere Adlon-Investor Jagdfeld wirf dem Dortmunder Versicherungskonzern neben einer Rufmordkampagne auch versuchten Prozessbetrug vor. Dabei vermuten dessen Juristen, Juristen, dass die Signal Iduna einen maßgeblichen Einfluss auf die Vertragsgestaltung in der Schutzgemeinschaft gehabt haben soll. Zudem wolle der Dortmunder Versicherungskonzern mit einer "Verzögerungstaktik" ihre Rolle bei der Gründung der Schutzgemeinschaft verschleiern, heißt es weiter. (vwh/td)
Bildquelle: Thorben Wengert / PIXELIO (www.pixelio.de)
Signal Iduna · Anno August Jagdfeld
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