Märkte & Vertrieb

Assekurata lobt Indexpolicen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Indexpolicen haben das Klassenziel mit Auszeichnung erreicht. Im Jahr 2017 konnten Kunden, die auf diese Option setzten, an den Renditechancen des Kapitalmarkts teilhaben, ohne auf eine sicherheitsorientierte Anlageform verzichten zu müssen, urteilt Assekurata. Das wäre laut der Ratingagentur trotz geringerer Garantien und rückläufiger Überschussbeteiligungen geschehen.
Zu diesen Ergebnissen gelangte Assekurata über eine Marktstudie zu Überschussbeteiligungen und Garantien. Dafür durchleuchten die Analysten bereits zum dritten Mal das Produktsegment der Indexpolicen. Insgesamt haben 15 Anbieter (Vorjahr: 13) mit einem Marktanteil von knapp 44 Prozent hierzu Angaben gemacht. "Indexpolicen reihen sich zwischen konventioneller und fondsgebundener Lebensversicherung ein, enthalten durch die Bindung an den Deckungsstock aber einen klassischen Kern", erklärt Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung der Assekurata-Assekuranz Rating-Agentur. "Dabei ergeben sich die jährlichen Renditen aus einem speziellen Beteiligungsmechanismus an einem Index."

Gute Zahlen dank Dax

Der beschriebene Mechanismus scheint sich für Anleger zu lohnen. Im Jahr 2017 haben die untersuchten Indexpolicen mehrheitlich Renditen zwischen fünf und zehn Prozent erzielt. "Dies ist auf den stetigen Aufwärtstrend an den Kapitalmärkten zurückzuführen", begründet Heermann. So habe der Leitindex Dax im Jahr 2017 mehrfach Höchststände erreicht und eine Jahresrendite von zwölf Prozent erreicht. Indexpolicen die diesem Leitindex zu Grunde lagen, konnten so profitieren. Im Test waren das zwei der getesteten Tarife. Sieben Tarife setzten auf den Euro Stoxx 50, der über zehn Prozent Rendite brachte. (vwh/mv)
Bild: Rainer Sturm (Quelle: Rainer Sturm / www.pixelio.de / PIXELIO)
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