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Gothaer: "Friederike" sorgt für schadenreichen Jahresstart

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Orkantief "Friedrike" hat der Gothaer den schadenreichsten Jahresauftakt seit elf Jahren beschert. So rechnet der Kölner Versicherungskonzern derzeit mit einem Schadenvolumen von 19 Mio. Euro brutto. Zudem rechnet das Unternehmen aktuell mit etwa 9.800 Schäden. Insgesamt rechnet die Gothaer mit etwa 12.000 Schäden durch Naturereignisse in den ersten drei Wochen des Jahres.
Allerdings seien die Schäden durch Orkantief "Kyrill" vor genau elf Jahren noch deutlich großflächiger ausgefallen. Hier verzeichnete die Schadenstatistik der Gothaer etwa 58.000 Schäden und einen Brutto-Schadenaufwand von etwa 60 Mio. Euro – mehr als drei Mal so viel wie bei "Friederike". "Für uns steht jetzt im Vordergrund, alle Schäden zu erfassen und unseren betroffenen Kunden möglichst unkompliziert und schnell – auch direkt vor Ort – zu helfen", kommentiert Harald Neugebauer, Leiter der Schadenabteilung bei der Gothaer.
Im Vergleich zur Konkurrenz kommt die Gothaer hingegen nach "Friederike" noch vergleichsweise glimpflich davon. Während die LVM mit einem Schadenaufwand rund 90 Mio. Euro ausrechnet, kostet "Friederike" die R+V rund 40 Mio. Euro. Insgesamt reichen die Schadenschätzungen für "Friederike" derzeit von etwa 500 Mio. Euro (GDV) bis etwa eine Mrd. Euro (Aon Bendfield. (vwh/td)
Bildquelle: Gothaer
Gothaer · Friederike
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