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"Friederike" kostet die R+V rund 40 Mio. Euro

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Orkantief "Friederike" ist zwar längst abgezogen, für die Versicherer steht allerdings nun die Regulierung der Schäden an. So verzeichnete die R+V in den ersten vier Tagen rund 15.000 Schadenmeldungen in Höhe von knapp 28 Mio. Euro. "Wie bei allen Stürmen fällt der Löwenanteil mit über 90 Prozent dabei auf Gebäudeschäden", betont Vorstandschef Norbert Rollinger.
Insgesamt geht der Wiesbadener Versicherer davon aus, dass "Friederike" am Ende allein bei R+V mit einer Schadensumme von mehr als 40 Mio. Euro zu Buche schlagen wird. Dies entspreche in etwa der Schadenssumme die beiden Stürme "Mike" und "Niklas" im Jahr 2015. "Eine zügige Schadenaufnahme und Beratung haben jetzt erst einmal oberste Priorität, damit wir unseren Kunden schnellstmöglich helfen können", ergänzt Rollinger.
Allerdings sei das jüngste Orkantief mit den Folgeschäden von "Kyrill" vor elf Jahre nicht vergleichbar, heißt es weiter. So stehe dieser Jahrhundertsturm bei R+V mit einem Schadenaufwand von deutlich über 100 Mio. Euro mit Abstand auf Platz eins der verheerendsten Unwetter in Deutschland.
Ersten Berechnungen zufolge dürften die Schäden durch Orkantief "Friederike" bei einem höheren dreistelligen Millionenbetrag liegen. So rechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) derzeit mit einem versicherten Schaden von etwa 500 Mio. Euro.
Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) schätzt die versicherten Schäden durch "Friederike" sogar auf etwa 800 Mio. Euro. Noch höher fällt hingegen die Schadenschätzungen von Aon Benfield aus: So beziffert das Unternehmen den versicherten Schaden in Deutschland derzeit auf etwa eine Mrd. Euro. (vwh/td)
Bildquelle: R+V
R+V Versicherung · Orkantief · Friederike
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