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Friendsurance-Deal: Deutsche Bank sieht keinen Interessenkonftlikt mit Zurich

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Es war eine Meldung unter vielen, birgt aber Konfliktpotenzial: Die Deutsche Bank setzt künftig stärker auf das Geschäft mit Sachversicherungen und kooperiert dafür im Bereich Sachversicherung mit dem Online-Makler Friendsurance. Doch was ist mit der Zurich? Schließlich arbeitet die deutsche Tochter der Schweizer bereits länger mit dem Bankhaus zusammen.
Dass die Zurich sich von dem Geschäft mit der deutschen Bank viel verspricht, betonte der scheidende CEO Marcus Nagel zuletzt auf dem Kamingespräch des Versicherers. Nagel erwartet für 2018 ein "Wachstum mit dem Markt" im Bereich Schade/Unfall- und bei der Lebensversicherung ein ehrgeiziges Wachstum zwischen drei und vier Prozent. Erreicht werden soll das unter anderem über den Vertrieb mit der Deutschen Bank, der sich "erholt habe".
Wie passt das zusammen, erwächst der Zurich mit Friendsurance nicht ein Konkurrent im eigenen Hinterhof? Auf Nachfrage bei der Zurich antwortet ein Pressesprecher der Deutschen Bank, dass weiterhin eine "exklusive Partnerschaft mit der Zurich im Bereich Sach- und LV-Geschäft bestehe und die Vereinbarung mit Friendsurance sich nur auf den digitalen Bereich beschränke. In weiteren Worten beschrieb er sinngemäß, dass die Partnerschaft der Zurich mit der Deutschen Bank durch die Vereinbarung mit Friendsurance nicht gestört werden würde.
Die künftigen Zahlen der Zurich werden darüber Auskunft geben, ob das stimmt. VWheute wird die Sachlage weiter verfolgen und bei Gelegenheiten den neuen CEO Carsten Schildknecht fragen. (vwh/mv)
Bildquelle: Fotolia
Zurich · Vertrieb · Deutsche Bank · Friendsurance
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