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Metallrente gewinnt neue Kunden

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Die Metallrente hat im vergangenen Jahr sowohl bei den Kundenunternehmen als auch dem Vertragsbestand deutlich zugelegt. Wie das Versorgungswerk für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie mitteilte, wurden 2017 etwa 49.000 neue Altersvorsorgeverträge abgeschlossen. Der Gesamtbestand umfasst damit etwa 740.000 Vorsorgeverträge. Die Zahl der Kundenunternehmen stieg zudem um mehr als 3.000 auf insgesamt 40.000.
Besonders stark fiel der Zuwachs nach Angaben der Metallrente beim MetallPensionsfonds aus: Hier stieg die Zahl der versicherten Beschäftigten gegenüber 2016 um 23 Prozent. Darüber hinaus haben nach Angaben des Versorgungswerks im letzten Jahr rund 23.000 Arbeitnehmer eine private MetallRente Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Damit stieg die Zahl auf insgesamt 80.000 Verträge. Die hohe Gesamtverzinsung von 3,65 Prozent (Direktversicherung, Vorsorgekonzept Profil) wird unverändert beibehalten, heißt es bei der Metallrente weiter.
"Wir liefern eine stabil hohe Verzinsung unserer Betriebsrenten-Angebote und der MetallPensionsfonds überzeugt mit einer beachtlichen Performance. Wer in der Vergangenheit seine Altersvorsorge über den Betrieb in unseren Pensionsfonds gesteckt hat, darf sich heute über eine kräftige Rendite freuen", kommentiert MetallRente-Geschäftsführer Heribert Karch. Zudem eröffne das Betriebsrentenstärkungsgesetz "attraktive Möglichkeiten für neue Betriebsrentenmodelle".
Aber: "Viele Akteure warten erst einmal auf die neuen Entwicklungen. Alle Augen sind jetzt auf die Sozialpartner gerichtet", betont Karch. Zudem sieht er noch weiteren Nachbesserungsbedarf. "Die Betriebsrenten werden noch immer mit vollen Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung belastet. Eine Befreiung von der Beitragslast würde die Renten nicht nur gerechter, sondern auch noch rentabler machen", konstatiert der MetallRente-Geschäftsführer. (vwh/td)
Bild: Heribert Karch (Quelle: Aba)
Metallrente · Heribert Karch
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