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Internetnutzer sehen keinen Bedarf für Cyberpolicen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Cyberkriminalität gehört für viele Unternehmen aktuell zu den größten Geschäftsrisiken in diesem Jahr. Bei vielen privaten Internetnutzern sehen für sich hingegen keinen Bedarf, sich dagegen versichern zu wollen. Lediglich jeder fünfte User kann sich vorstellen, eine entsprechende Police gegen kriminelle Vorfälle abzuschließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Digitalverbandes Bitkom.
Demnach gebe jeder zweite Befragte (52 Prozent) an, er werde sich auf keinen Fall gegen Cyberkriminalität versichern. Noch größer scheint die Ablehnung der älteren Onliner zu sein: Immerhin 59 Prozent der 1.017 befragten Internetnutzer ab 14 Jahren schließen einen entsprechenden Versicherungsschutz für sich aus. Lediglich 19 Prozent der Befragten können sich zumindest vorstellen, sich gegen kriminelle Vorfälle aus dem Internet zu versichern. Nur fünf Prozent gaben hingegen an, sich in jedem Fall gegen Cyberkriminalität versichern zu wollen.
"Eine Versicherung gegen kriminelle Vorfälle im Internet kann eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Cybersicherheit sein. Wichtig ist es, den angebotenen Versicherungsschutz genau zu prüfen, also in welchen Fällen gezahlt wird und in welchem Umfang. Gerade im privaten Umfeld ist ein konkreter finanzieller Schaden häufig schwer zu beziffern und zu belegen", kommentiert Nabil Alsabah, Referent für IT-Sicherheit im Bitkom. (vwh/td)
Bildquelle: flown / PIXELIO (www.pixelio.de)
Bitkom · Cyberversicherung
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