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Fliegende Fäuste im Zug: Wenn Vermittler pendeln müssen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ein pendelnder Versicherungsmann zerstört ein ganzes Schienenfahrzeug. Schuld sind aber nicht neue Regeln von IDD oder MiFID II, sondern ein ominöses Angebot einer charmanten Dame, die den wackeren Versicherungsfachmann nötigt, anhand von vagen Hinweisen einen Passagier in einem vollen Schienenvehikel zu finden. Da kann man schon einmal die Beherrschung verlieren und alles kaputt schlagen. Das geschieht im neuen Film "The Commuter" mit Liam Neeson.
Ohne vorab zu spoilern sei gesagt, dass Neeson das tut, was er in seinen Filmen meist tut. Er löst Probleme mit einer gepflegten Mischung aus Intelligenz, Strenge und Tritten, die letztgenannten überwiegen aber deutlich. Im Vergleich zu früheren Filmen wird die Gewalt selten explizit dargestellt, ist aber doch stets präsent und von Regisseur Jaume Collet-Serra, unter anderem "The Shallows – Gefahr aus der Tiefe", gerne in Szene gesetzt.
An manchen Stellen fragt man sich allerdings, warum der Vermittler seinen Gegnern/Opfern und den ganzen Unbeteiligten nicht ein paar Unfallversicherungen vermittelt, bevor er sie unsanft handgreiflich auf ihr schändliches Tun hinweist. Die eine oder andere BU wäre ebenfalls vorteilhaft, denn nach so mancher Behandlung ist eine weitere Ausübung des Berufes Schurke äußerst unwahrscheinlich, geradezu ausgeschlossen. Auf was ein Schurke bei einer BU wohl beruflich verwiesen wird?
Hätte MacCauley jedem Zweiten im Zug eine Absicherung verkauft, er hätte den Rest des Jahres zu Hause bleiben und von der Provision zehren können. So muss er ... Nein, ansehen müssen Sie den Film schon selbst. (vwh/mv)
Bild: Liam Neeson bei Premiere von "The Commuter" in New York. (Quelle: dpa)
Unfallversicherung · BU · Film
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