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Ottonova: Was wir bisher erlebt haben, ist erst der Anfang

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Als erster rein digitaler Krankenversicherer sorgte Ottonova in diesem Jahr für Aufsehen - nicht nur wegen kuriosen Produkten wie einer Zahnzusatz-Police mit prominenter Bürste. Schließlich war der Markteintritt des Versicherungs-Start-ups die erste PKV-Neugründung seit über 17 Jahren - mit Luft nach oben: "Wir gehen davon aus, dass der Insurtech-Hype 2018 noch stärker werden wird" prognostiziert Ottonova-Chef Roman Rittweger.
Was wir bisher erlebt haben, ist erst der Anfang. Das Bedürfnis der Nutzer, ihre Versicherung digital abzuschließen und zu nutzen, ist schon ansatzweise adressiert. Aber die Versicherung als Plattform, die vor allem die Prävention mit digitalen Tools fördert, bietet in der Zukunft noch viele Möglichkeiten. Ottonova ist im Juni dieses Jahres mit einer innovativen Krankenvollversicherung gestartet.
Wir haben neue Produkte, wie die Zahnzusatzversicherung gelauncht und planen weitere Zusatzversicherungen für das kommende Jahr, wie die Stationäre Zusatzversicherung für das erste Quartal 2018. Diese Angebote ermöglichen auch gesetzlich Versicherten einen Premiumschutz in diesen Bereichen. Im nächsten Jahr werden wir zudem eine Krankenversicherung für Beihilfeberechtige anbieten. Die Ottonova App werden wir kontinuierlich um innovative Features mit realem Kundennutzen erweitern, sowohl für die Krankenversicherung aber vor allem auch für alles rund um die Gesundheit erweitern.
Wir haben zum Start bereits ein herausragendes Versicherungsprodukt präsentiert – unser Anspruch geht jedoch weit darüber hinaus. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Angebots ist Teil unserer DNA, genauso wie die Kundenzentrierung bei Ottonova. So arbeiten wir weiter daran, auf Basis des Kundenfeedbacks und den Rückmeldungen von Interessenten unser Angebot anzupassen, bzw. weiter auszubauen. Außerdem werden wir unser Ziel weiterverfolgen, eine holistische Gesundheitsmanagement-Plattform zu schaffen und die entsprechenden Sondierungsgespräche mit Partnern, Politik und Branchenkennern führen.
Die größte Herausforderung unserer Branche wird auch im kommenden Jahr darin liegen, das Versicherungsparadigma – eine Kundenerfahrung existiert nur im Schadensfall – aufzulösen und so die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Auch die Gesundheitskosten müssen besser gemanagt werden. Eine Möglichkeit besteht darin, mehr Zusammenarbeit in der Branche zu erreichen und gemeinsame Infrastrukturen zu nutzen.
Die Vertriebskosten sind im Vergleich zu anderen Branchen ebenfalls noch immer zu hoch. Diese trägt am Ende der Verbraucher, deswegen ist es ein essentielles Ziel, diese weiter zu senken. Wir haben bewiesen, dass unsere digital affine Zielgruppe online abschließt, man also Versicherte auch online gewinnen und so Vertriebskosten einsparen kann.
Um all diese Ziele erreichen zu können, sind wir auch auf die Unterstützung durch die Politik angewiesen. Wir brauchen ein digitales Update für die Gesetzgebung, um sie an den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Oft ist die Gesetzeslage nicht vollständig klar oder es gibt gar widersprüchliche Regelungen. Hier ist wichtig, endlich Klarheit zu schaffen und damit mehr Fokus auf Innovation und Wettbewerb zu setzen, was letztlich vor allem den Verbrauchern zu Gute kommt.
In 2017 haben wir mit Ottonova gezeigt, dass Innovation selbst im trägen und traditionell an nur einige große Player gebundenen Bereich der Krankenversicherung möglich und sinnvoll ist. Mit unserer innovativen Ausrichtung als Alternative zu herkömmlichen Playern und unserem besonders schlanken Businessmodell gehen wir ins Jahr 2018 mit einem eindeutigen "Proof of Concept".
Autor: Ottonova-Chef Roman Ritteweger (Quelle: Ottonova)
Ottonova · Roman Rittweger · Prognose 2018
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