14.12.2017Märkte & Vertrieb

Wie Darth Vader sein Raumschiff versichern würde

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Im Star-Wars-Universum arbeiten keine Erbsenzähler. Ständig finden riesige Materialschlachten statt, ein Raumschiffpilot muss daher immer damit rechnen, dass sein Fluggefährt per Laserkanone zu Dosenmetall verarbeitet wird oder er an einem Asteroiden zerschellt. Das geht ins Geld. Der Versicherer Insure the Gap hat berechnet, was die Helden - oder auch Antihelden - für ihr Raumschiff an Versicherung bezahlen müssten.
"Star Wars: Die letzten Jedi" ist in den Kinos angelaufen. Wer zuletzt nicht unter einem Stein nächtigte, dürfte das mitbekommen haben. Die Raumschiffe in der Sternensaga sind fast so beliebt wie die steuernden Helden. Legendär ist der Millennium Falke des charmanten Schmugglers und Rebellen Han Solo. Das Schiff hat einen sagenhaften Antrieb, der das rund 35 meterlange Schiff auf eine Geschwindigkeit kapituliert, der nicht mal das Imperium gewachsen ist. Was als Schmuggler natürlich äußerst praktisch ist.
Bei Raumschiffen ist es wie bei Autos, was schnell, schwer und lang ist, das kostet, da hilft es auch nicht, dass man den Rebellen mit dem Schiff mehrmals heldenhaft beistand. Die Versicherung für den legendären Frachter würde mit stolzen 470.000 Euro zu Buche schlagen – ein harter Brocken, auch für einen Profi-Schmuggler wie Han. Bleibt nur zu hoffen, dass die Versicherer im Schadenfall den doppelten Boden nicht bemerken, denn es steht zu befürchten, dass Schmuggeldienste als Obliegenheitsverpflichtungen angesehen werden könnten.

Boba Fett / Slave I

Er ist der heimliche Held vieler Star-Wars Fans: der Kopfgeldjäger Boba Fett. Ähnlich legendär wie seine Figur ist auch sein Schiff "Slave I", ein modifiziertes Modell der Firespray-31-Klasse. Die Versicherung des ikonischen Schiffes, inklusive Minenwerfer, Transportkammer für tote und lebende Gefangene und versteckten Kanonen, schlägt mit 192.000 Euro zu Buche. Wenn man bedenkt, aus welchen gefährlichen Missionen sein Arbeitsalltag besteht, erscheint das angemessen. Außerdem hat er das Schiff ja auch von seinem Vater Jango Fett bekommen, er müsste also das Geld für die Versicherung übrig haben.

Lord Vader / TIE Advanced X1

Günstiger als Boba ist die wohl eindrucksvollste Figur der Saga unterwegs: Anakin Skywalker, später Darth Vader. Er fliegt eine, erraten, getunte und modifizierte Version des TIE-X1-Turbosternjäger, den TIE Advanced X1. Da sich kein Vertriebler den Mut hatte, den Sith Lord eine kostdeckende Prämie zu präsentieren, fliegt Vader mit einer lächerlichen Prämie von rund 127.000 Euro durchs Weltall und verbreitet den ihm eignen Frohsinn.

Jabba the Hutt / Khetanna

Der Verbrecherkönig von Tatooine Jabba Desilijic Tiure, besser bekannt als Jabba the Hutt, cruist natürlich standesgemäß mondän. Seine Segelbarke Khetanna bietet nach einigen Umbauten Platz für wilde Gelage inklusive Band und 500 Gäste. Mächtige Kanonen sind bei einem solchen Schiff natürlich Pflicht, man ist schließlich nicht irgendein Kleingangster. Für schlappe 6200 Euro im Jahr bietet das Schiff ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Achtung, nicht zu nah an ein Sarlacc heranfliegen, sonst erlischt der Versicherungsschutz. (vwh/mv)
Die Links zu den Schiffen inklusive Bild:
Bild: Darth Vader (Quelle: Thomas Max Müller / www.pixelio.de / PIXELIO)
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