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Swiss Re: Lebensversicherer setzen auf Rentabilität

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Die Lebensversicherer scheinen bei ihrem Bestandsmanagement nun auch den Kunden stärker ins Visier zu nehmen. Laut einer aktuellen Sigma-Studie der Swiss Re konzentrieren sich die Unternehmen verstärkt auf Kundenbindung und maßgeschneiderte Zusatzangebote wie Prävention, Krankheitsmanagement und berufliche Wiedereingliederung. Das Ziel: Eine höhere Kundenzufriedenheit statt Neugeschäft.
Demnach setzen die Lebensversicherer laut Studie beispielsweise auf Gesundheitsprogramme, mit denen der Versicherungsnehmer künftig seine Gesundheit bestmöglich managen kann. "Mit diesen Programmen können die Versicherer Versicherungsnehmern mit und ohne bestehende Gesundheitsprobleme maßgeschneiderte Dienstleistungen bieten, die sie bei einem gesünderen und längeren Leben unterstützen", sagt Kurt Karl, Chefökonom des Schweizer Rückversicherers.
Dabei soll es nicht nur den Versicherungsnehmern erleichtert werden, nach einer Krankheit wieder in den Arbeitsalltag zurück zu finden. Auch die Arbeitgeber sollen damit ihre Produktivität zu verbessern, die Verwaltungskosten zu senken und Kosten für Aushilfskräfte zu reduzieren können. Zudem sollen die Versicherer damit die entsprechenden Zahlungen wie Krankentagegeld und
Berufsunfähigkeitsrenten verringern können.
Gleichzeitig spielt auch die Rentabilität eine zunehmend Rolle im Bestandsmanagement der Versicherer. Wesentliche Gründe zu diesem Schritt sieht der Schweizer Rückversicherer derzeit vor allem in veralteten IT-Systemen, zu komplexen Geschäftsplänen und ineffizienten Geschäftsmodellen. (vwh/td)
Bildquelle: Fotolia
Swiss Re · Lebensversicherer · Sigma
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