14.12.2017Politik & Regulierung

Naturkatastrophen sorgen für Kurseinbruch bei Cat Bonds

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Wirbelstürme in Nordamerika und der Karibik sowie das Erdbeben in Mexiko haben nicht nur bei den Versicherern für erhebliche Schäden gesorgt. So haben die Unwetter laut einer aktuellen Analyse von Absolut Research in diesem Jahr zu erheblichen Kursverlusten am Sekundärmarkt für Katastrophenanleihen und zum Ausfall einiger Papiere geführt.
So mussten die Asset Manager allein in den ersten drei Quartalen einen durchschnittlichen Verlust von 4,5 Prozent hinnehmen. Schlechtester Monat war demnach der September mit einem Minus von immerhin 6,5 Prozent.
Verglichen mit AIFs und Offshore-Strategien unterliegen die Cat Bonds jedoch höheren regulatorischen Anforderungen hinsichtlich der Portfoliozusammenstellung und –diversifikation und mussten in diesem Jahr die geringsten Drawdowns hinnehmen, heißt es weiter.
Während diese bis Ende September im Schnitt etwa 2,2 Prozent verloren, konstatieren die Experten von Absolut Research bei den AIFs ein Minus von 4,9 Prozent und bei den Offshore-Funds, die außerhalb Europas aufgelegt wurden, sogar einen Verlust von 7,7 Prozent. (vwh/td)
Bildquelle: Windoria / PIXELIO (www.pixelio.de)
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