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Wemmer: "Nachholbedarf bei Börsenkapitalisierung"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Aktionäre des Münchener Versicherers Allianz können sich freuen. Rund zwei Mrd. Euro will der Konzern bis Mitte 2018 in den Rückkauf von Aktien investieren. Es ist bereits das zweite milliardenschwere Rückkaufprogramm der Allianz. Finanzvorstand Dieter Wemmer strebt eine hohe Marktkapitalisierung an der Börse an
Dabei hat Deutschland nach Ansicht des Allianz-Managers im Vergleich zur Schweiz noch Nachholbedarf. "Zwar ist der Dax heute mit rund 1,3 Billionen Euro Börsenkapitalisierung scheinbar hoch bewertet - deutlich höher als der Schweizer Marktindex SMI mit rund 0,9 Billionen Euro", konstatiert Wemmer in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. In Relation zum jeweiligen Bruttoinlandsprodukt (BIP) ergebe "sich ein anderes Bild: Die Dax-Kapitalisierung entspricht nur 40 Prozent des nationalen BIPs, beim SMI sind es 150 Prozent."
Noch deutlicher würden die Unterschiede jedoch im globalen Vergleich, wo die deutschen Unternehmen viel Nachholbedarf hätten. "Die Vorteile einer hohen Marktkapitalisierung liegen auf der Hand. Sie erleichtert Zukäufe von innovativen Geschäftsfeldern und erschwert feindliche Übernahmen", betont der Allianz-Vorstand . Dabei könne eine höhere Marktkapitalisierung mittels "Dividendenzahlungen oder Aktienrückkaufprogrammen erreicht werden. [...] Die Aktien selbst können als Transaktionswährung für Zukäufe verwendet werden. Zusammengefasst erleichtert eine hohe Börsenkapitalisierung das Wachstum von Unternehmen und sichert seine Wettbewerbsfähigkeit und Standorte." (vwh/td)
Bild: Dieter Wemmer, Finanzvorstand der Allianz SE (Quelle: Allianz)
Allianz · Aktienrückkaufprogramm · Dieter Wemmer
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