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Allianz ist Marktführer im Flottengeschäft

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"Der Markt ist relativ träge und seit vielen Jahren wenig durch Innovationen und Visionen der Anbieter gekennzeichnet", betonte unlängst Michael Pfister, Geschäftsführer von Auto Fleet Control, gegenüber VWheute. Dennoch scheint laut einer aktuellen Studie zunehmend Bewegung in das Flottengeschäft zu kommen. Der Trend geht dabei zunehmend zu Verträgen mit mehreren Anbietern.
So arbeiten laut einer aktuellen Studie von Dataforce zwar noch immer mehr als 90 Prozent aller befragten Unternehmen arbeiten mit lediglich einem Versicherungsanbieter zusammen. Allerdings schließen immer mehr Fuhrparkverantwortliche nun Verträge mit mehreren Versicherungsanbietern.
Dabei verzeichnen die Studienautoren über alle Flottengrößen ein Plus von zwei Prozentpunkten seit der letzten Erhebung im Jahr 2015. Bei den mittelgroßen Flotten mit zehn bis 99 Fahrzeugen liege der Anstieg mit 2,2 Prozentpunkten sogar noch höher.

Zunehmende Wechselbereitschaft

Branchenprimus ist laut Studie die Allianz mit einer Durchdringungsrate von 17,8 Prozent der Branchenprimus im Flottengeschäft, gefolgt von der R+V Versicherung und der Kravag. Auch beim Marktanteil (13,5 Prozent) hat der Münchener Konzern laut Studie die Nase vorn, gefolgt der R+V-Versicherung mit einem Marktanteil von 7,7 Prozent, der VHV-Versicherung, der Axa und der Kravag.
Auch wenn etwa 70 Prozent der befragten Flottenanbieter weiterhin loyal zu ihrem Anbieter stehen, scheint die Wechselbereitschaft laut Studie zuzunehmen. Demnach haben mittlerweile 20 Prozent der befragten Unternehmen in den letzten fünf Jahren den Anbieter gewechselt. In den größeren Flotten ab 50 Fahrzeugen liegt der mit 24,6 Prozent (einmal gewechselt) und 4,7 Prozent (zweimaliger Wechsel) sogar noch höher. Knapp fünf Prozent der Flottenanbieter ab 50 Fahrzeugen planen zumindest einen solchen Schritt. (vwh/td)
Link: "Kunden halten Schadenmanagement für austauschbar" (Tagesreport vom 06.12.2017)
Bildquelle: Stadtmobil Stuttgart
Kfz-Versicherer · Flotttengeschäft
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