Politik & Regulierung

Bund sichert Rente erstmals mit 100 Mrd. Euro ab

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Zuschüsse für die gesetzliche Rente steigen bis 2021 auf ein neues Rekordhoch. Demnach werden die Ausgaben des Bundes für die Altersversorgung der Deutschen von 91,1 Mrd. Euro in diesem Jahr auf 103,3 Mrd. im Jahr 2021 steigen. Dies bedeutet ein Plus von 13 Prozent in rund vier Jahren, berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf den Finanzbericht 2018 des Bundes.
Demnach erhöhen sich laut Bericht allein die Beiträge für Kindererziehungszeiten für die "Mütterrente" in den kommenden vier Jahren von derzeit 13,2 auf 15,2 Mrd. Euro. "Die Leistungen an die gesetzliche Rentenversicherung sind seit Jahren die größte Ausgabenposition im Bundeshaushalt", zitiert das Blatt aus dem Finanzbericht der Bundesregierung.
Allerdings seien die zahlreichen Vorhaben von SPD und Union für mehr Rentenleistungen noch nicht eingerechnet, heißt es weiter. Sollte es daher zu einer Neuauflage der Großen Koalition kommen, rechnen die Finanzpolitiker mit weiteren Ausgabensteigerungen. So will allein die CSU die "Mütterrente" für Kinder, die nach 1992 geboren wurden, weiter erhöhen. Dies würde allein sieben Mrd. Euro pro Jahr kosten, berichtet die Rheinische Post weiter.
Jedenfalls wurde bereits Kritik aus den anderen Parteien laut. "Die dramatische Steigerung des steuerlichen Rentenzuschusses erwürgt letztlich jede auf Nachhaltigkeit und Zukunft ausgerichtete Haushaltsplanung", wird der Haushaltspolitiker der FDP-Fraktion im Bundestag, Otto Fricke, zitiert. (vwh/td)
Bildquelle: Uwe Schlick / PIXELIO (www.pixelio.de)
Rente · Rentenversicherung · Bundeshinanzministerium
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