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VIG steigert Gewinn um zehn Prozent

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die österreichische Vienna Insurance Group (VIG) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn von rund 331 Mio. Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem deutlichen Plus von zehn Prozent. Die Prämieneinnahmen stiegen um 2,7 Prozent auf 7.153 Mio. Euro. Die Schaden-Kostenquote lag bei bei 97,3 Prozent (2016: 97,9 Prozent).
Mit Ausnahme der Lebensversicherung konnte die VIG nach eigenen Angaben in allen Sparten entsprechende Zuwächse verzeichnen. Ohne Berücksichtigung der Einmalbeiträge beziffert der Versicherer das Prämienwachstum bei 5,6 Prozent, allen voran in der Kfz- und der Sachsparte. Einen wesentlichen Anteil zum Gewinnplus laut VIG vor allem die CEE-Märkte mit rund 60 Prozent beigetragen.
Demnach verzeichnete die Vienna im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vor allem in Polen, Ungarn und – im Segment Sonstige CEE – besonders in Serbien signifikante Gewinnsteigerungen. Während in Polen und Ungarn vor allem Verbesserungen in der Kfz-Haftpflichtversicherung deutlich zum Gewinnplus beigetragen haben, machte in Rumänien die Kfz-Kaskoversicherung den Ausschlag.
"Wir erwarten trotz der Einflüsse der Naturkatastrophen auch für das vierte Quartal eine weiter positive Entwicklung, ähnlich dem bisherigen Verlauf für 2017. Wir werden somit, nach heutigem Stand, unser bereits sehr gutes Ergebnis von 2016 deutlich steigern können", betont VIG-Generaldirektorin Elisabeth Stadler.
Inwieweit sich Sturmtief "Herwart" auf das Jahresergebnis auswirken wird, ließ die Vienna jedoch noch offen. "Wir rechnen mit Schäden in einer Größenordnung von 40 bis 45 Mio. Euro brutto. Von dem Sturm waren primär unsere Gesellschaften in der Tschechischen Republik, in Österreich sowie in Polen betroffen", erläutert Stadler. (vwh/td)
Bildquelle: Vienna
Vienna Insurance Group · VIG
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