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Rente: Bundesbürger vertrauen dem Staat

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Bundesbürger bleiben der gesetzlichen Rente treu - trotz möglicher Altersarmut. Statt privater Vorsorge sehen die Deutschen vielmehr weiter den Staat in der Verantwortung bei der Altersversorgung. Dies geht aus einer neuerlichen Studie des Lebensversicherers Swiss Life Deutschland hervor. So fordern zwei Drittel (62 Prozent) eine höhere staatliche Rente.
Dabei hält es laut Umfrage fast jeder zweite Befragte (47 Prozent) für wahrscheinlich, dass ihn die Altersarmut treffen wird. Dennoch sorgen nur 61 Prozent der Bundesbürger über die gesetzliche Rentenversicherung hinaus für das Alter vor. 39 Prozent der Befragten gaben hingegen an, auch in Zukunft nicht aktiv werden zu wollen. Hauptgrund ist die finanzielle Situation. "Ich kann es mir nicht leisten", sagen 57 Prozent der Befragten.
Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Rund die Hälfte der Bundesbürger, die bereits privat vorsorgen, investieren mehr 100 Euro monatlich für das Alter. Davon zahlen 51 Prozent in die betriebliche und 50 Prozent in die private Vorsorge. Speziell bei der bAV setzen die meisten Befragten laut Studie auf eine Direktversicherung (29 Prozent) oder Pensionskasse (24 Prozent).
Beliebtestes Sparprodukt ist nach Angaben der Swiss Life weiterhin die Riester-Rente (40 Prozent), gefolgt vom Sparguthaben (36 Prozent) und Aktien/Investmentfonds/ETFs (29 Prozent). 51 Prozent der Befragten ist dabei eine persönliche Beratung von Banken und Versicherungen in Bezug auf Finanzen und Geldanlage wichtig.
"Gerade Geringverdiener müssen stärker unterstützt werden. Im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes passiert das gerade – ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", kommentiert Jörg Arnold, CEO von Swiss Life Deutschland, die Umfrageergebnisse. (vwh/td)
Bildquelle: Rainer Sturm / PIXELIO (www.pixelio.de)
Altervorsorge · Rente · Swiss Life
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