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Internet der Dinge wird Schadenmanagement verändern

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Neue digitale Technologien wirken sich bereits jetzt spürbar auf die Schadenregulierung der Versicherer aus. Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens BearingPoint glauben 86 Prozent der Versicherungskonzerne, dass vor allem das Internet der Dinge das Schadenmanagement grundlegend verändern werde. Gleichzeitig sehen 91 Prozent der Versicherer die Relevanz digitaler Ökosystem als hoch bis sehr hoch ein.
Einen weiteren Fokus legen die Studienautoren dabei auch auf die Analyse vorhandener Daten. "Analytics zeigt Abhängigkeiten zwischen Daten auf, sodass wesentliche Geschäftsregeln für das Schadenmanagement gewonnen werden können", konstatiert Giovanni Zucchelli, Partner im Bereich Digital & Strategy bei BearingPoint. So kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Einsatz von Analytics in Versicherungsunternehmen bisher nur sehr eingeschränkt stattfindet, dennoch aber viel Potenzial bietet.
Während immerhin 46 Prozent der Befragten analytische Methoden zur Betrugserkennung einsetzen, sind es in Bereichen wie der Schadenanlage, Regulierung und Deckungsprüfung bisher nur etwa 20 bis 30 Prozent, so die Studie. Dennoch versprechen sich 96 Prozent der befragten Versicherungsunternehmen durch die Datenanalyse einen klaren Wettbewerbsvorteil für ihr Unternehmen.
Gleichzeitig stehen die Versicherer durch die digitalen Herausforderungen noch vor immensen Herausforderungen. Demnach sehen 70 Prozent die hohen Investitionen in die Unternehmens-IT als größtes Hindernis. Zudem ist für die Hälfte der Befragten die Qualifizierung des Personals in der IT und den Fachabteilungen laut Studie ein kritischer Erfolgsfaktor. (vwh/td)
Bildquelle: Fotolia
Grafikquelle: BearingPoint
Schadenmanagement · BearingPoint · Internet of things
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