Köpfe & Positionen

"Deutsche geben zuviel Geld für Versicherungen aus"

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Sicherheit steht bei den Deutschen seit jeher an oberster Stelle. Rund 2.400 Euro gibt jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr für Versicherungsverträge aus. "Das müsste nicht so sein. Oft sind völlig unnötige Policen darunter, und für wichtige Versicherungen geben sie meist deutlich zu viel Geld aus", konstatiert Hermann-Josef Tenhagen, Leiter des gemeinnützigen Portals Finanztip gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.
Dabei sei der Lackmustest eine "einfache Frage: Wenn der Schaden eintritt, kann ich die Kosten selbst tragen? Wenn ja, brauche ich die entsprechende Versicherung nicht. Glasbruch-, Handy- oder Brillenversicherungen fallen unter anderem in diese Kategorie. Und wenn mein Auto nur noch einen Zeitwert von 3.000 oder 4.000 Euro hat, kann ich sicher auch auf die Kaskoversicherung verzichten. Jedenfalls, wenn die teuer ist", erläutert Tenhagen.
Allerdings seien "die meisten Menschen" dann doch zu träge, "alle drei Jahre" seine aktuellen Versicherungstarife im Internet zu vergleichen. "Dabei könnten sie eine Menge Geld sparen. Oft hilft es auch schon, die Beiträge - zum Beispiel in der Kfz-Versicherung - nicht in Raten zu zahlen, sondern in einem Betrag", ergänzt der Verbraucherschützer. (vwh/td)
Bild: Hermann-Josef Tenhagen (Quelle: Finanztip)
Finanztip · Hermann-Josef Tenhagen
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