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Uniqa verzeichnet deutliches Prämienwachstum

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der österreichische Uniqa hat in den ersten Monaten mehr Prämien eingenommen sowie sein Vorsteuerergebnis um ein Fünftel gesteigert. So stiegen die verrechneten Konzernprämien nach Unternehmensangaben um 6,1 Prozent auf 4.043,9 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg in den ersten neun Monaten deutlich um 21,8 Prozent auf 181,4 Mio. Euro.
Demnach wiesen laut Uniqa alle drei Versichsrungssparten in den ersten drei Quartalen 2017 positive Wachstumsraten auf. So verzeichnete der österreichische Versicherer in der Krankensparte ein Beitragsplus von 3,7 Prozent auf 783,5 Mio. Euro (Vorjahr: 755,2 Mio.). In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Prämien laut Uniqa um 5,7 Prozent auf auf 2.048,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1.937,6 Mio.). Das größte Prämienwachstum verzeichnete der Versicherer ein Plus von 8,3 Prozent auf 1.211,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1.119,4 Mio.). Die Combined Ratio sank um 1,2 Prozentpunkte auf 97,1 Prozent.
Mit Blick auf das Gesamtjahr rechnet die Uniqa mit einem deutlichen Prämienwachstum von vier Prozent. Zudem rechnet der österreichische Versicherer unabhängig von den Unwetterschäden im Juli, August und Oktober im Vergleich zum Vorjahr weiterhin mit einer leichten Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern.
"Mit der Entwicklung in den ersten neun Monaten sind wir zufrieden: Es ist uns gelungen, die Prämien weiter zu steigern, und wir konnten auch beim Ergebnis vor Steuern deutlich zulegen. Auch mit unseren Anstrengungen zur nachhaltigen Verbesserung im Kerngeschäft waren wir erfolgreich: Vor allem aufgrund der Reduktion der Kostenquote und der weiteren Verbesserung der Combined Ratio ist es gelungen, das versicherungstechnische Ergebnis um 69,4 Prozent zu steigern. Diese nachhaltige Verbesserung überkompensiert sowohl die Rückgänge im Kapitalanlageergebnis, wo uns die Folgen des Niedrigzinsumfeldes nach wie vor zu schaffen machen, als auch die erhöhten Schäden aus den Wetterereignissen der ersten neun Monate", kommentiert Uniqa-Vorstandschef Christian Brandstetter die bisherige Geschäftsentwicklung im Jahr 2017.

Uniqa erweitert Vorstand

Darüber hinaus gab die Uniqa personelle Veränderungen bekannt. So wird Alexander Bockelmann zum 1. Januar 2018 das neue Vorstandsressort Digitalisierung bei Uniqa Österreich und Uniqa International übernehmen. Der promovierte Umweltwissenschaftler ist seit 2013 beim österreichischen Versicherer als Head of Group IT tätig. Zuvor arbeitete Bockelmann bei der Boston Consulting Group in München sowie bei verschiedenen Versicherern in Deutschland und den USA.
Sabine Usaty-Seewald übernimmt ebenfalls zum Jahreswechsel das neue Vorstandsressort Kunde und Markt bei Uniqa Österreich. Die akademische Versicherungskauffrau leitet seit 2016 den Bereich Kunden- und Vertriebsmanagement der Uniqa. Nach verschiedenen Managementfunktionen in der Industrie und bei Finanzdienstleistern kam sie 2006 als Geschäftsführerin der Uniqa Leasinggesellschaft zur Konzerngruppe. 2011 hat sie die Leitung des Alternativvertriebs übernommen. (vwh/td)
Uniqa · Alexander Bockelmann · Sabine Usaty-Seewald
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