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Insurlab Germany: Zur Gründung vier neue Vollzahler

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Das neue Gründernetzwerk Insurlab Germany aus Köln wird Ende des Jahres 28 voll zahlende Mitglieder haben. Damit kann das geplante Sponsoring von Startups bald in vollem Umfang aus eigener Kraft finanziert werden. Ab 30 Mitglieder ist die Finanzierung gesichert. Ein Vollmitglied des Vernetzungsvereins zahlt pro Jahr 30.000 Euro. Der Verein nahm jetzt das operative Geschäft auf.
Neu eintreten werden die Versicherer Volkswohlbund, Württembergische und Zurich sowie die internationale Anwaltskanzlei Clyde & Co. Startups, die mit Insurlab Germany kooperieren, müssen deutlich weniger zahlen. "Je nach Reifegrad des Unternehmens liegt der Jahresbeitrag bei 1.000 oder 2.000 Euro", sagte der derzeitige Geschäftsführer, Torsten Oletzky.
Gleichzeitig kündigte er eine Kooperation mit dem führenden InsurTech Hub Sosa / FinTLV aus Israel an. Das Unternehmen hat bereits 20 Jahre Erfahrung bei der Förderung von Startups gesammelt. "Die meisten Startups weltweit sind keine Insurtechs", sagte der Vorstandsvorsitzende von FinTLV, Gil Arazi. Sein Unternehmen motiviere die Technologiegründer, in diese Richtung zu gehen. Das Unternehmen ist international vernetzt.
Bis April 2018 können sich junge Technologieunternehmen bei Insurlab Germany bewerben. "Fünf geeigneten Unternehmen wollen wir auf unserem Campus sechs Monate lang kostenlos Arbeitsplätze zur Verfügung stellen", so Oletzky. Dabei zielt der Netzwerkverein auf Gründer, die mit deutschen Assekuranzen kooperieren wollen. Disruptive Unternehmen, die gleich einen eigenen Versicherer gründen wollen, dürften daher keine Partner werden.
Die Nachfrage ist groß. Schon jetzt haben sich 50 Startups für einen Arbeitsplatz bei Insurlab Germany beworben. Köln sei ein naheliegender Standort für eine solche Initiative. In der Region gebe es viele Assekuranzen und Hochschulen mit Versicherungsschwerpunkt. Derzeit läuft in Kooperation mit Insurlab Germany die EXEC-Insurtech, bei der auf einem Pitch-Day Gründer ihre Geschäftsidee Sponsoren vorstellen. Im Dezember wird eine Blockchain-Konferenz folgen.
Insgesamt stehen auf dem Kölner Campus von Insurlab Germany 80 Arbeitsplätze zur Verfügung. Gesucht werden Gründer, die jeweils drei bis vier Arbeitsplätze mieten. Pro Desk und Monat werden dann Kosten von 150 Euro fällig. Oletzky sieht die Hauptaufgabe des Vereins darin, die Gründer mit dem richtigen Versicherer zusammenzubringen.
Vor allem kleine und mittlere Versicherer soll der Kontakt zur internationalen Insurtech-Szene eröffnet werden. Insgesamt werden bei Insurlab Germany fünf Fulltime-Arbeitsplätze entstehen. Nach Einstellung des hauptamtlichen Geschäftsführers wird sich Oletzky, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Ergo-Versicherung, in den ehrenamtlichen Beraterstab zurückziehen. (usk)
Bild: Gil Arazi, Vorstandsvorsitzende von FinTLV. (Quelle: usk)
Torsten Oletzky · Insurlab Germany
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