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Zurich ist die teuerste Stadt für Arbeitgeber

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Wohnen und leben in Großstädten ist teuer – auch für Versicherer. Der Immobilienberater Knight Frank hat die Kosten für die Gehälter und die Bereitstellung von Arbeitsplätzen für 100 Mitarbeiter in den weltweit führenden Großstädten berechnet. Wichtig für Versicherer: Frankfurt am Main ist günstiger als London und wesentlich preiswerter als der Big Apple - aber eine Stadt toppt sie alle.
Um 100 Mitarbeiter anzusiedeln, bezahlen Arbeitgeber in London 25 Prozent weniger Betriebskosten und in Frankfurt fast 50 Prozent weniger als in New York. Das ist ein Ergebnis des "Global Cities Reports 2018", für den Knight Frank auf der Basis von Arbeitsplätzen und Durchschnittsgehältern ein Ranking erstellt hat.
Die Mainmetropole kommt auf jährliche Betriebskosten von 3,34 Mio. Euro und London auf 4,91 Mio. Euro. Welten entfernt davon rangieren New York (6,08 Mio. Euro) und Hong Kong (5,22 Mio. Euro). Allerdings ist die teuerste Stadt des Rankings keine der beiden Metropolen, es ist das beschauliche Zurich.

Die Suche nach den richtigen Arbeitnehmern

Bei der Wahl der eigenen Belegschaft ist der Standort ein entscheidender Standort für Arbeitgeber. "Der Zugang zu sehr gut ausgebildeten Arbeitskräften ist für Unternehmen einer der wesentlichen Faktoren bei Standortentscheidungen. Das haben viele Investoren erkannt und ihre Anlagestrategie entsprechend ausgerichtet", sagt Ralph Schonder, Managing Partner von Knight Frank in Deutschland.
Ein weiterer Faktor bei der Wahl des Standorts ist der Kostenfaktor, wie Schonder ergänzt: "Bei niedrigem Wirtschaftswachstum, wo Margensicherung und Kostenkontrolle im Vordergrund stehen, werden die Kosten für die Vergütung und die Bereitstellung des Arbeitsplatzes auch immer wichtiger."

Die Politik als Faktor

Auf die Wahl des Standortes haben natürlich auch politische Entwicklungen Einfluss. So hat der Brexit bereits einige Banker und Versicherer von London nach "Mainhatten" gelockt, wie Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance, gegenüber VWheute verriet. Er glaubt, dass Frankfurt wegen des Brexits 10.000 neue Arbeitsplätze bekommen wird.
In der Tabelle von Knight Frank sehen sie, wie sich die Standorte London und Frankfurt im internationalen Wettbewerg schlagen.
(vwh/mv)
Link: Luanda ist die teuerste Stadt der Welt (Tagesreport vom 22.06.2017)
Bild: New York (Quelle: Michael Klapsing / www.pixelio.de / PIXELIO)
Tabellenquelle: Knight Frank
Frankfurt · Knight Frank
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