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Generali: Verkauf der Niederlande-Tochter drückt Gewinn

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Verkauf der niederländischen Tochter hat der Generali den Gewinn im dritten Quartal verhagelt. So verbuchte der Konzern in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinn von 1,463 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Minus von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2016: 1,624 Mrd.). Das Betriebsergebnis blieb hingegen stabil bei 3,620 Mrd. Euro (2016: 3,619 Mrd.).
Die Prämieneinnahmen blieben in den ersten neun Monaten des Jahres stabil bei 51,638 Mrd. Euro (2016: 51,797 Mrd.). Während die Beitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallsparte um 1,4 Prozent auf 15,572 Mrd. Euro (2016: 15,399 Mrd.), gingen die Prämien in der Lebensparte um 0,7 Prozent auf 36,067 Mrd. Euro (2016: 36,398 Mrd.) zurück. Die Schaden-Kostenquote stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 93 Prozent.
Besonders in der Kfz-Sparte verbuchte die Generali ein deutliches Beitragsplus von 3,2 Prozent, was der Konzern vor allem auf die Wachstumsmärkte Deutschland (plus vier Prozent), Spanien (plus 4,6 Prozent), Mittel- und Osteuropa (plus 4,6 Prozent) sowie Amerika (plus 31,3 Prozent).
"Mit hohen Nettozuflüssen im Segment Leben von über 8,2 Mrd. Euro zählen wir zu den besten der europäischen Versicherungsunternehmen dank unserer fondsgebundenen Produkte und unserer Vorsorgeprodukte. Wir verzeichnen ebenfalls eine bedeutende Steigerung von über 13 Prozent im Bereich Vermögensverwaltung für Dritte", kommentiert Finanzvorstand Luigi Lubelli die bisherige Geschäftsentwicklung.
"Die anhaltende Fokussierung auf technische Exzellenz spiegelt sich trotz der gestiegenen Elementarschäden in der herausragenden Combined Ratio sowie der deutlichen Erhöhung der Neugeschäftsmarge im Bereich Leben wider. Kostensenkungen, geringere Abschreibungen und die Verringerung der Kosten unserer Finanzverbindlichkeiten haben ebenfalls zu unserer Performance in diesem Zeitraum beigetragen", ergänzt Lubelli. (vwh/td)
Bildquelle: Generali
Generali · Luigi Lubelli
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